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LAWgical: Archiv März 2004


31.03.04

PraktikumsTagebuch

"Die Kanzlei ist nicht mehr so groß wie zu der Zeit, als ich mein schulisches Betriebspraktikum dort absolvierte. Zur Zeit arbeiten hier noch zwei RAe. Ich bin einem RA zugeteilt und werde von ihm jede Woche eine knifflige Sache zur Bearbeitung bekommen. Bei den Gerichtsverhandlungen begleite ich beide RAe, sofern ein Fall für mich interessant ist. ..."

Der Saarbrücker Jurastudent Philipp Hujo berichtet im JuraWiki täglich aus seinem Praktikanten-Alltag.

30.03.04

Weblog über Recht, Sport und Management

Rechtsanwalt Mustafa Bakraç betreibt seit letzter Woche einen neuen Weblog zum Thema "Recht, Sport und Management".

(10:36) | Link | Blogs und Blawgs | Kommentar(e) (0)

26.03.04

Chipkarte für Studierende

Jetzt ist es soweit. Der Studienausweis für alle Studierenden der Georg-August-Universität Göttingen wird zum Sommersemester 2004 als Chipkarte eingeführt und ersetzt ab Wintersemester 2004/2005 den bisherigen Studienausweis im Papierformat. Die Studierenden können an sog. Kartenstellen die Codierung ihrer Ausweise aktualisieren lassen und PIN und TANs für die Selbstbedienung erhalten.

Free Culture

"Free Culture" lautet der Titel des neuen Buchs von Lawrence Lessig. Es kann unter einer «Creative Commons license» kostenlos als PDF-Datei hier http://www.free-culture.cc/freecontent/ heruntergeladen werden.

(10:43) | Link | Literatur | Kommentar(e) (0)

24.03.04

"E-Papers": Pro und Contra

Wie das LAWgical bereits berichtete, steht die Druckausgabe der Süddeutschen Zeitung seit Anfang März nur noch als "E-Paper" im Netz. Welche Vor- und vor allem Nachteile diese Form der Veröffentlichung allgemein und speziell für die SZ haben wird, beschreibt dieser Artikel aus dem Perlentaucher.

23.03.04

Bundestags-Relaunch

Zur CeBIT wurde die Website des Bundestags renoviert. Hintergrund ist auch hier die Barrierefreiheit.

Momentan sind noch Teile des alten Auftritts abrufbar, z.B. der Stand der Gesetzgebung (GESTA). In der neuen Version wird offenbar nur noch die PDF-Variante angeboten. Schade, wenn die alte Seite abgeklemmt wird, funktioniert die schöne Weiterleitung aus dem JuraWiki nicht mehr.

Datenschutz in der Telekommunikation

Auf den Seiten des Bundesbeauftragten für den Datenschutz gibt es eine Neuauflage der Informationsschrift zum Thema "Datenschutz in der Telekommunikation".

Typepad demnächst auf Deutsch

"Six Apart" und "Ublog SA" haben einen Vertrag geschlossen, nach dem Ublog SA "Exklusivagnet" für "Six Apart", den Machern von Typepad und Moveable Types. wird.
Zur Zeit ist Typepad in den Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar. In den nächsten Wochen sollen Deutsch und Holländisch hinzu kommen.

Europäischen Patentanmeldungen

Wie aus einer Mitteilung des Europäischen Patentamts hervorgeht, können seit dem 22. März auch europäische Patentanmeldungen in elektronischer Form beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eingereicht werden.

22.03.04

Copyfight im neuen Design

Copyfight wurde überarbeitet und präsentiert sich jetzt als Gemeinschaftsblock der Autoren Elizabeth Rader, Ernest Miller, Jason Schultz, Aaron Swartz und Wendy Seltzer.

(23:59) | Link | Blogs und Blawgs | Kommentar(e) (0)

Pluck - IE-Plugin

"Pluck" ist ein RSS-Reader, der sich als Plugin direkt in den IE integriert. Das Tool ist kostenlos und macht auf den ersten Blick einen recht guten Eindruck.

(23:51) | Link | Blogs und Blawgs | Kommentar(e) (0)

17.03.04

Die Glasdecke durchbrechen

Einen umfassenden Sammelband zum Thema "Women in the World´s Legal Professions" (Frauen in juristischen Berufen weltweit) hat Ulrike Schultz, Juristin an der FernUniversität Hagen, mit herausgegeben. Zweite Herausgeberin des Bandes ist die britische Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Gisela Shaw. Der Band, der die Situation der Juristinnen in zahlreichen Ländern der westlichen Welt vergleichend erfasst, ist das Ergebnis eines langjährigen internationalen Forschungsprojekts der "Women in the Legal Profession Group" (Arbeitsgruppe Juristinnen). Ulrike Schultz ist Leiterin dieser interdisziplinären Gruppierung, die zur internationalen rechtssoziologischen "Legal Profession Group" (Forschungsgruppe juristische Berufe) gehört. Weiter bei idw-online.

16.03.04

"Computer-Ethik" und "Philosophie der Information"

Brauchen wir im Informationszeitalter eine neue Ethik? Reichen in Sachen digitaler Spaltung, Internetregulierung, Datenschutz und geistigem Eigentum nicht die geltenden Gesetze und die alte Moral?

In diesen Frage treffen sich "Computer-Ethik" und "Philosophie der Information". "'Computer-Ethik' konzentriert sich auf moralische Probleme im Zusammenhang mit Cyberspace und digitaler Technik. Die 'Philosphy of Information' befasst sich darüber hinaus mit Künstlicher Intelligenz, Logik und wissenschaftlicher Methodologie", schreibt Ralf Grötker in der FR von heute.

Es zeigen sich einige Bezüge der beiden benachbarten noch jungen philosophische Teildisziplinen zu rechtlichen Fragestellungen wie etwa dem Urheberrecht. Öffentliche Güter (public domain) sind laut Grötker das große, übergreifende Thema, in dem Politik und Computer-Ethik zusammenfinden.

Ralf Zosel (22:54) | Link | Sonstiges | Kommentar(e) (0)

Konditionstraining fürs Examen

Viele angehende Juristen haben wegen der gewaltigen Stofffülle Probleme damit, sich umfassend auf das Erste Staatsexamen vorzubereiten. Darum bieten private Institutionen, die so genannten Repetitorien, hierbei Hilfe an. "Bei uns braucht aber kein Student den Repetitor zu bezahlen, um sich für das Staatsexamen fit zu machen", so Studiendekanin Inge Scherer von der Juristischen Fakultät der Uni Würzburg.

Die Professorin verweist darauf, dass die Fakultät ihr Angebot zur Examensvorbereitung derart umgestaltet und ausgebaut hat, dass die Studierenden ihre gesamten Examensvorbereitungen an der Hochschule jetzt noch besser treffen können. Das sei an deutschen Universitäten alles andere als selbstverständlich.

Jetzt neu eingeführt wurden in Würzburg simulierte mündliche Prüfungen, die das ganze Jahr hindurch angeboten werden. Hier können die Examenskandidaten in Echtzeit, mit richtigen Prüfungsfällen und in der echten Gruppengröße von maximal fünf Teilnehmern testen, ob sie sich vor dem Prüfer bewähren.

Mit diesem Angebot sieht sich die Fakultät sehr gut positioniert: Wie Inge Scherer aus den Internet-Darstellungen der anderen Universitäten in Bayern recherchiert hat, bieten nur die Hochschulen in München und Augsburg Vergleichbares an - allerdings können die Studierenden dort die simulierten Prüfungen jeweils nur in einem Fach ablegen, während das in Würzburg gleich in fünf Fächern der Fall ist.

Neu strukturiert wurden außerdem die Examenskurse. Sie finden das ganze Jahr hindurch statt und ermöglichen es den Studierenden, den kompletten Stoff für das Staatsexamen didaktisch aufbereitet zu wiederholen und zu vertiefen. "Diese Kurse bieten wir jetzt auch für das Zivilrecht im Block an", sagt Inge Scherer. Das habe den Vorteil, dass die Studierenden den Stoff komprimiert durcharbeiten können und nicht über längere Zeit damit belastet sind.

Begleitet wird der Examenskurs von dem Angebot, immer samstags an Probeklausuren teilzunehmen und so die Leistungsfähigkeit zu trainieren. Das ist offenbar auch nötig, denn die Staatsexamensklausuren der Juristen dauern ganze fünf Stunden. Mit einer Generalprobe vergleichbar ist das Angebot der Würzburger Fakultät, zwei Mal im Jahr an einem Probeexamen teilzunehmen. Dabei werden sieben Klausuren geschrieben, und zwar innerhalb von zwei Wochen: Die Klausuren finden an vier aufeinander folgenden Tagen statt, unterbrochen vom Wochenende, dann kommen wieder drei Klausurentage - statt als Generalprobe kann man dies durchaus auch als Konditionstraining bezeichnen.

15.03.04

Open Source Jahrbuch 2004 erschienen

Die Universität Berlin hat im Verlag der Lehmanns Fachbuchhandlung das "Open Source Jahrbuch 2004" heraus gebracht. Dies ist der erste umfassende Versuch in Deutschland, das Open-Source-Phänomen fachübergreifend darzustellen. Aktuelle Entwicklungen werden in ausgesuchten Beiträgen unterschiedlicher Autoren präsentiert. Das Jahrbuch (> 450 S. PDF) wird auf der CeBIT präsentiert und von den Herausgebern am 22. März bei der "Future Talk"- Vortragsreihe vorgestellt.

In dem Buch wird Open Source aus der Sicht verschiedener Wissenschaftsdisziplinen wie Ökonomie, Recht, Informatik, Soziologie und Philosophie beleuchtet. Das Jahrbuch wurde am Institut für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Berlin erarbeitet. Herausgeber sind Bernd Lutterbeck, Professor für Informatik und Gesellschaft und Jean-Monnet-Professor für Europäische Integration und Diplom-Informatiker Robert A. Gehring, der seit vielen Jahren über Open Source forscht.

(21:17) | Link | Literatur | Kommentar(e) (0)

Uni Kassel führt Online-Vorlesungsverzeichnis ein

Eine kleine Revolution vollzieht die Universität Kassel (UNIK) zu diesem Sommersemester: Das Vorlesungsverzeichnis - ehrwürdige Institution aller Universitäten und für unzählige Akademikergenerationen immer wieder herangezogenes Nachschlagewerk - wird erstmals komplett über das Internet angeboten.

Doch damit nicht genug: Jede Studentin, jeder Lehrende und jede Verwaltungsmitarbeiterin kann sich genau wie jeder, der sich von außen über die UNIK informieren will, die modernen Möglichkeiten komplexer Datenbanken zu Nutze machen und Veranstaltungen gezielt nach fast einem Dutzend Kriterien auswählen, kann sich seine Auswahl gleich in einem Wochenstundenplan anzeigen lassen und sich einen Überblick über Raumbelegungen verschaffen. Dass Telefonnummern und eMail-Adressen des Universitätspersonals ebenfalls recherchierbar sind, versteht sich dabei schon fast von selbst.

Mehr als 2000 Veranstaltungs-Datensätze aus fast 40 Einrichtungen der Universität sind in das System eingeflossen und bis auf einen Fachbereich, der in wenigen Tagen nachziehen wird, fünf Wochen vor dem Start des Sommersemesters komplett. "Damit steht eine riesige Datenmenge zur Verfügung, die ohne die Mitarbeit Dutzender Kolleginnen und Kollegen in den Fachbereichen nicht zu bewältigen gewesen wäre", sagt Dr. Klaus Horn, der den Aufbau der Datenbank im Hochschulrechenzentrum leitet. Dabei verweist er auf die Zugriffsstatistik aus der Aufbauphase: Fast 700.000 mal - darunter sogar aus Mexiko und Singapur - wurde im Februar 2004 auf das Online-Vorlesungsverzeichnis schon vor seiner offiziellen Einführung zugegriffen. Großes Interesse an den Kasseler Erfahrungen zeigen dabei auch andere Hochschulen, die mit dem Kasseler System arbeiten wollen. Die Universitäten Münster, Dortmund und Paderborn setzen ebenfalls auf das in Kassel angewandte Programm HISLSF der Hochschulinformationssystem GmbH (HIS) "Lehre, Studium, Forschung" (LSF), experimentieren aber erst mit eingeschränkten Datenmengen aus wenigen Fachbereichen. HISLSF bietet zukünftig auch die Verknüpfungsmöglichkeit zu dem in Kassel eingesetzten Prüfungsverwaltungssystem HISPOS und Informationen über Forschungsaktivitäten, die die UNIK jetzt schon länger in einer eigenen Datenbank dokumentiert.

"Die UNIK verfügt damit nach einer zweijährigen Entwicklungsphase über ein Instrument, mit dem sie jederzeit den aktuellen Stand ihres Lehrangebots verfügbar machen kann", sagt Marion Schomburg, Leiterin der Abteilung Studium und Lehre und verantwortlich für das umwälzende Projekt. "Daten können jetzt sofort dort korrigiert werden, wo die Änderung entsteht." Raumänderungen, neue Zeiten, kurzfristige Ausfälle - alles können die Verantwortlichen sofort vor Ort in das System eingeben. Damit entfällt der entscheidende Mangel des gedruckten Vorlesungsverzeichnisses: Sein Redaktionsschluss lag so früh, dass Räume, genaue Zeiten oder die Namen von Lehrbeauftragten oftmals noch gar nicht feststanden. Konsequent verzichtet die UNIK damit künftig auf den bisher alle sechs Monate anstehenden Druck des 500 Seiten starken Personen- und Lehrveranstaltungsverzeichnis'. Der Personalteil des bisherigen Buches erscheint ohne die Lehrveranstaltungen noch einmal zum Wintersemester 2004/05 und für ein Jahr später sind neue gedruckte Publikationen geplant, die zurzeit für die Zielgruppen Studierende einerseits, Lehrende, Mitarbeiter und als Außeninformation andererseits konzipiert werden. Sie verstehen sich dann als gezielte mediale Ergänzung des Online-Vorlesungsverzeichnisses, die nicht mit dessen Aktualität und Multifunktionalität konkurrieren können, wollen und sollen.

Wer seine gedruckten Vorlesungsinformationen dennoch vermisst, muss nicht verzweifeln: Das Online-Vorlesungsverzeichnis bietet - automatisch generiert - auch eine Version im Dateiformat PDF, die individuell ausgedruckt und - wenn es denn so sein soll - zu Hause auf der Couch studiert werden kann.

BMJ - Neues Layout und Chat zum UrhG

Na endlich! Das BMJ hat seine Website übersichtlicher gestaltet, so dass man aktuelle Mitteilungen auf den ersten Blick findet und sich nicht mehr mit dem bisherigen - undurchschaubaren - Rotationssystem quälen muss.
Außerdem findet am Dienstag, 16. März 2004, 14.00 bis 15.00 Uhr ein Chat zur Reform des Urheberrechts (2. Korb) statt, bei dem jeder seinen Beitrag zur "kooperativen Gesetzgebung" leisten kann. Hintergrund-Infos zum Thema findet man auch auf den BMJ-Seiten.

13.03.04

Online-Kinderwache eröffnet

Die Kinderwache (www.kinderwache.de) soll den Fünf- bis Achtjährigen anschaulich und spielerisch die Arbeit der Polizei näherbringen. Angeboten werden u.a. eine als "virtueller Rundgang durch eine Polizeiwache" angepriesene vertonte Diaschau, ein "Gefahrenlexikon" zu Gefahren im Straßenverkehr und ein Polizei-Memory-Spiel.

Im LAWgical-Test hat sich gezeigt, dass sich auch schon Vierjährige für die Kinderwache interessieren.

Entstanden ist die Kinderwache als Kooperationsprojekt zwischen dem Innenministerium des Landes Brandenburg und dem Fachbereich Informatik und Medien der Fachhochschule Brandenburg.

Ressemitteilung vom 12.03.04

Ralf Zosel (14:22) | Link | Sonstiges | Kommentar(e) (0)

12.03.04

Studieren per Handy und Pocket-PC

Das Lehrgebiet Organisation im Fachgebiet Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität Hagen hat zwei Software-Lösungen entwickelt, die es Anbietern von computergestützten Aus- und Weiterbildungen ermöglicht, Handys oder Pocket-PCs für das Lernen nutzbar zu machen. Multimediale Lehr- und Lernumgebungen können mit der "Mobile Platform for Educational Content" um Benutzerschnittstellen mobiler Endgeräte erweitert werden.

Kleine mobile Endgeräte eignen sich vor allem zur Lösung von Multiple-Choice-Aufgaben, für Wahr-/Unwahr-Aussagen oder für das Ausfüllen von Textlücken im Rahmen von Prüfungsvorbereitungen.

11.03.04

BetäubungsMittelStrafRecht

Heiko Pilgermann, bekannt durch Pilgermanns Lernkartei, hat im JuraWiki eine Übersicht zum Betäubungsmittelstrafrecht veröffentlicht. Es handelt sich um seine Notizen zu einem Referat im Rahmen der Referendarstation bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig.

CNS im Anmarsch

Eine neue elektronische Bürgerkarte soll nach dem Willen der Regierung Italiens Bürgern den Weg in die digitale Zukunft weisen, meldet kommune21. Die "Carta nazionale dei servizi (CNS)" ist als Smart Card konzipiert, soll den Bürgern den Zugang zu allen online angebotenen Bürgerdiensten ermöglichen und kann von jeder öffentlichen Verwaltung ausgegeben werden. Die Karte soll das wichtigste Instrument für den Zugang zu den Daten der öffentlichen Verwaltung werden, einschließlich sensibler Daten aus den Bereichen Steuer, Rente oder Gesundheit. Die Einführung der CNS wird zudem von Experten als wichtiger Schritt auch zur Einführung eines elektronischen Personalausweises gewertet. Die CNS-Regierungsinitiative hat jetzt die Zustimmung des Staatsrats und der Conferenza unificata, einer Versammlung des Bundes, der Regionen und der Kommunen erhalten.

Pressedatenbank Polizei

Aktuelle Pressemitteillungen von derzeit 118 Polizeidienststellen aus ganz Deutschland sind bei der Pressedatenbank Polizei (polizeipresse.de) abrufbar. Es handelt sich um ein Angebot im Rahmen des Presseportals (presseportal.de), das von news aktuell (dahinter steht dpa) angeboten wird.

08.03.04

Geburtenmeldungen Online

Das Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg und das Standesamt Erlangen haben heute den Start der bundesweit einmaligen E-Government-Anwendung "Geburtenmeldungen" bekannt gegeben. Die Meldungen von der Frauenklinik können ab jetzt über das Internet zum Standesamt der Stadt Erlangen übermittelt werden.

Um die Daten sicher, vertraulich und nachvollziehbar zu versenden, wurde der Sicherheitsstandard OSCI 1.2 der Firma Curiavant Internet GmbH eingesetzt. Nach Angaben der Stadtverwaltung Erlangen wird durch die Online-Variante der Geburtenmeldung ein deutlich schnellerer und effizienterer Verwaltungsablauf zwischen Klinikum und Standesamt möglich. Außerdem könnten die Bürger jetzt schneller bedient werden, da die Daten beim Standesamt früher vorlägen.

"Freeping" bei Web-Polls

Kürzlich berichteten wir über eine etwas subtile Art, das Internet politisch zu instrumentalisieren, das "Google Bombing". Dass es auch stumpfer geht, zeigen jetzt Anhänger des amtierenden US-Präsidenten, die sich online zusammenschließen, um Web-Umfragen zu Gunsten ihres "Lieblings" zu manipulieren. Erstes Opfer in Deutschland: Spiegel Online.

Da bricht natürlich eine Welt zusammen für diejenigen, die das Online-"Voting" bisher für eine informative, demokratische und repräsentative Form der Meinungsumfrage hielten...

06.03.04

Filter gegen Spam-Lawine

Der IT-Software-Anbieter Ipswitch launcht mit der URL-Domain-Blacklist einen Filter, der Spam enttarnt, indem er den darunterliegenden Link mit einer Liste von Spam-Versendern vergleicht. Durch 18.000 Einträge, 20 Filter, statistische Parameterbestimmung nach Bytes, reversive DNS-Checks und SMTP-Filter können laut Ipswitch mehr als zwei Drittel der unerwünschten Werbemails identifiziert werden.

05.03.04

Amazon.com - RSS-Feeds

Amazon.com bietet nun Produktupdates der einzelnen Kategorien und Unterkategorien via RSS-Feeds an.

(16:21) | Link | Literatur , Sonstiges | Kommentar(e) (0)

04.03.04

SZ als E-Paper

Die SZ ist während einer Testphase (bis Juni 2004) als E-Paper erhältlich. Das sieht dann so aus ...

(21:13) | Link | Sonstiges | Kommentar(e) (1)

News frei Haus

Empfangen Sie Online-Nachrichten endlich ohne Spam und Viren - die Technik dazu heißt RSS. CHIP zeigt in seiner Printausgabe 04/2004 ab S. 268, wie Sie die neuen Nachrichten-Feeds in Outlook & Co einbinden.

(20:58) | Link | Blogs und Blawgs | Kommentar(e) (0)

03.03.04

"Großer Lauschangriff" (nicht?) verfassungswidrig

Das Bundesverfassungsgericht hat heute sein Urteil zum großen Lauschangriff verkündet. Wem die Geduld fehlt, die über 150-seitige Entscheidung zu lesen, dem sei die wesentlich leichter verdauliche Pressemitteilung des Gerichts zur Lektüre empfohlen.

Das BVerfG hält zwar Art. 13 Abs. 3 GG für verfassungskonform, hat aber einen erheblichen Teil der Vorschriften der Strafprozessordnung zur Durchführung der akustischen Überwachung von Wohnraum zu Zwecken der Strafverfolgung für verfassungswidrig erklärt.

Im Gegensatz zu der Pressemitteilung des Gerichts, die mit der Überschrift "Verfassungsbeschwerden gegen akustische Wohnraumüberwachung (so genannter Großer Lauschangriff) teilweise erfolgreich" eingeleitet wird, vermeldet übrigens das Bundesministerium der Justiz hingegen in einer eigenen Meldung vom gleichen Tag: Karlsruhe bestätigt: "Großer Lauschangriff" verfassungsgemäß.

Juristen auf der CeBIT

Im JuraWiki wird die Seite CebitFürJuristen wieder auf den aktuellen Stand gebracht. Verzeichnet werden die für Juristen besonders interessanten Aussteller. Wer also irgendwelche Tipps hat, sollte diese einfach hinzufügen.

Die Computermesse CeBIT findet vom 18. bis 24. März 2004 in Hannover statt.

02.03.04

E-Government-Masterplan des Landes Hessen 2003-2008

"Hessen – Vorreiter beim E-Government" ist eines der Ziele, die die Hessische Landesregierung in ihrem Regierungsprogramm 2003 – 2008 (19 S. PDF) verkündet hat. Aus dieser Zielvorstellung sollen zwei Punkte verdeutlicht werden:

Beim E-Government geht es nicht um eine isolierte Betrachtung von Technik, sondern um den Kern des Verwaltungshandelns

und

E-Government ist aufgrund seiner umfassenden Bandbreite keine singuläre Aktivität, sondern die abgestimmte Realisierung einer Vielzahl von Infrastruktur- und Fachverfahren in den Dienststellen aller Verwaltungen.


Sprachportal InfoTalk

T-Mobile-Kunden können mit ihrer Stimme ab sofort über ein Sprachportal Nachrichten oder Tipps per Handy erfragen. Die mehr als 26 Millionen Kunden erhielten nach Wählen der Servicenummer 2300 per Sprachdialog je nach Wunsch Informationen zu Verkehr oder Börsenentwicklung sowie Nachrichten aus Politik und Sport. Nutzer des D1-Netzes erfahren mehr bei tecchannel.

(10:09) | Link | Sonstiges | Kommentar(e) (0)

01.03.04

Computerkriminalität

Mit einem besonders krassen Fall von "Computerkriminalität" befasst sich die Staatsanwaltschaft Kassel: Ein Student hatte seinen Laptop an einer Steckdose im Kasseler Bahnhof etwa zehn Minuten lang aufgeladen und so Strom für etwa einen Zehntel Cent entwendet. Klarer Fall: Straftat nach § 248c StGB (Entziehung elektrischer Energie).

Die Einzelheiten im Trierischen Volksfreund.