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LAWgical: Archiv Juli 2004


30.07.04

Vivísimo Clustering Engine

Im Zusammenhang mit dem unlängst erschienenen 9/11-Commission Report weisen die Handakte und Spiegel Online auch auf das spezielle Angebot von Vivísimo hin. Die "Clustering Engine" sortiert Suchergebnisse thematisch und ist auch über "9/11" hinaus einen genaueren Blick wert.

29.07.04

Zillman's Videos

Hier können Sie - am besten mit dem Windows Media Player 9.0 - die Ausgabe August 2004 der "Online Streaming Tutorial Videos on Searching the Internet" von Marcus P. Zillmann zu Suchmaschinen, Internet Directories, Intuitivem Suchen und schließlich zum "Deep Web" ansehen.

File-Sharing über BSCW

Wie die Universität Stuttgart heute mitteilt, werden derzeit zahlreiche BSCW-Installationen von organisationsfremden Benutzern eingesetzt, um große Datenmengen auszutauschen. Verstärkt werden diese nicht abgeschotteten BSCW-Server derzeit zum Austausch rechtswidriger Inhalte eingesetzt. Alles Weitere auch hier.

28.07.04

Parodie oder Plagiat?

Eine neue Klagedrohung in den USA stellt das Verständnis für Urheberrechtsansprüche erneut auf eine harte Probe. Laut intern geht es dabei um eine Parodie des Titels "This Land is your Land" des 1967 verstorbenen Folk Singers Woody Guthrie.

AxCrypt

AxCrypt heißt eine Datenverschlüsselungssoftware, die unter Windows 95/98/ME/NT/XP lauffähig ist und mit einer sog. AES-128-Verschlüsselungstechnologie und Kompression arbeitet. Die aktuelle Version ist 1.5.3.1 und kostenlos.

Die Software läuft unter einer GNU General Public Licence (GPL), deren wirksamer Einbezug in den Vertragsbestanteil erst noch vor wenigen Tagen bestätigt wurde.

Zosel-Interview bei onlinejournalismus.de

Das sehr empfehlenswerte Angebot onlinejournalismus.de interviewte kürzlich unser Redaktionsmitglied Ralf Zosel über "sein" JuraWiki. Neben spannenden An- und Einsichten zu Wikis und Weblogs betreibt er netterweise noch Werbung für das LAWgical (via Handakte).

27.07.04

Die richtige Vortragslänge

Ein Dauerproblem bei (nicht nur juristischen) Vorträgen: Sie sind meistens zu lang, weil die Referenten die Dauer ihres Vortrags häufig unterschätzen. Dieser Artikel auf akademie.de zeigt, wie sich mit Software-Unterstützung (v.a. mit Hilfe des Word-Plug-Ins "Sprechdauer Ermittlung") die voraussichtliche Dauer eines schriftlich ausformulierten Vortrags zumindest grob schätzen lässt.

26.07.04

ZPO-Skripten

Heiko Pilgermann weist in seinem neuen Blawg (offensichtlich mit Ausbildungs-Schwerpunkt) auf zahl- und umfangreiche ZPO-Skripten (im PDF-Format) des Amtsrichters Dr. Oliver Elzer hin.

BILDblog

Wer sich abseits der juristischen Pfade durch die "Blogosphere" bewegt, stößt immer wieder auf allzu Erstaunliches. So weist onlinejournalismus.de auf das BILDblog hin - ein Weblog, das sich aus unabhängiger und kritischer Perspektive mit der Berichterstattung des größten deutschen Boulevardblatts befasst. Erstes Urteil: lesenswert!

20.07.04

Plagiate erkennen, überprüfen und verhindern

Speziell an Hochschullehrer richtet sich der Artikel von Frank Schätzlein "Studentischer Trendsport "Copy-and-paste" Plagiate erkennen, überprüfen und verhindern".
Achtung: da der Beitrag schon etwas älter ist, finden sich in der Linksammlung zu Datenbanken im Internet Angebote, die mittlerweile nur noch über einen Dialer zugänglich sind!

(08:39) | Link | Literatur | Kommentar(e) (2)

17.07.04

"Auf Zeile schreiben" mit Word & OpenOffice

Ein häufiges Problem beim (Online-)Textentwurf: Die Einhaltung der erforderlichen Höchst- bzw. Mindestlänge. Dieser Artikel auf akademie.de zeigt, welche Funktionen Word und auch OpenOffice bieten, um die laufende Überwachung der Textlänge zu vereinfachen.

14.07.04

JurPC: OLG München zu Pumuckl-Darstellungen

Ein kleiner rothaariger Kobold beschäftigt die Justiz.

Das Aussehen des bei Generationen von Kindern beliebten, und oftmals unsichtbaren kleinen Kobolds namens Pumuckl wurde vor ca. 40 Jahren von der Klägerin des jetzt vom OLG München entschiedenen Verfahrens entworfen. Damals verzichtete sie auf das Urheberbenennungsrecht. Jetzt verlangt sie von den Inhabern des Nutzungsrechts an der Figur die Nennung ihres Namens.

Das OLG München hat der Klägerin nun mit Urteil vom 4.9.03 recht gegeben. Ein Verzicht auf das Urheberbennungsrecht könne analog § 41 Abs. 4 Satz 2 zurückgerufen werden. Als Rückrufsgrund könne genügen, dass in den letzten 40 Jahren der Urheber einer grafischen Schöpfung in erheblichem Umfang in Vergessenheit geraten sei.

JurPC: Trube zum neuen UWG

Am 8. Juli ist das neue UWG in Kraft getreten. Dr. Claus Moritz Trube verschafft mit seinem Beitrag in der JurPC einen Überblick über die Bedeutung des UWG, seinen Inhalt und seine Durchsetzung.

I.Speiser (09:41) | Link | Literatur | Kommentar(e) (0)

Phishing: Nun hat es auch die Postbank erwischt

Nun scheinen auch die Postbank-Kunden von Phishing-Angriffen betroffen zu sein. Die Postbank warnt auf ihrer Homepage

"Vorsicht vor Betrügern!
Gefälschte eMails verlangen Ihre Kontodaten. Geben Sie niemals Kontonummer, PIN und TAN auf fremden Webseiten ein."

Zusätzlich gibt sie auf einer Informationsseite praktische Ratschläge, wie man die betrügerischen Seiten erkennen und sich vor dem Datenklau schützen kann.

12.07.04

Boston Federal Appeals Court erlaubt privates Abhören von Email

In der Entscheidung Councilman vs. USA hatte der Court of Appeals (first circuit) entschieden, dass das Abhören der Email auf einem MTA (Mail Transport Agent, z.B. sendmail, postfix, qmail..) und eine Speicherung der abgehörten Email keine Verletzung des Fernmeldegeheimnis darstellen. Er bestätigte damit eine Entscheidung des District Court of Massachusetts in Boston.

Nach Feststellung des Gerichts hatte eine inzwischen verkaufte Firma (Interloc) in Bosten ein procmail-script auf ihrem Mailer laufen, das alle Emails von amazon.com zu Händlern in eine separate mailbox speicherte, die dann von Mitarbeitern der Interloc auf kommerzielle Verwertbarkeit untersucht wurden.

Es ging nun um eine Verletzung des Fernmeldegeheimnisses durch Interloc. Der District Court hatte entschieden, dass es im Falle von Email an der "Interception", also am Merkmal des "Abfangen von Nachrichten" mangelt, weil die Nachrichten ohnehin bei Interloc durchliefen. Die anschliessende Analyse unterscheidet "wire communications" und "electronic communications" und folgert aus den Definitionen, dass zwar der Transport der Nachrichten geschützt sei, nicht aber deren reguläre Speicherung auf dem Mail Transport Agent (MTA) von Interloc. Das Gesetz des Kongress erwähne zwar "electronic communications", nicht aber "electronic storage". So schliesst das Gericht auf eine geplante Lücke, also sei in allen Fällen von "electronic storage" das Kopieren von Verbindungs- und Inhaltsdaten vom Fernmeldegeheimnis des § 2510(12) U.S.C. nicht erfasst.

Bedenkt man nun, dass die Telefongesellschaften heutzutage transparent Voice over IP einsetzen, dass IP immer irgendwann (und sei es im Router) eine Speicherung vorsieht, dann wird klar, dass die Entscheidung schlicht das Ende des Fernmeldegeheimnis in den USA für einen Grossteil der Kommunikation bedeutet, wenn sich diese Meinung durchsetzt. Schon vorher gab es Entscheidungen, die den Schutz von Email auf dem Server verneinten, aber erst wenn die Email beim letztendlichen Recipienten angekommen war. Zwar bemüht sich das Gericht, die Entscheidung auf die Benutzung des Programms 'procmail' zu begrenzen, doch die erarbeiteten Prinzipien tragen weiter.

Die Entscheidung zeigt, wie wichtig es ist, Email -insbesondere solche mit kommerziellem Wert- zu verschlüsseln. Coder und Decoder für Sprachdienste werden schon schwieriger für normale Bürger und Unternehmen. Gut zu wissen, dass die Entscheidung dank § 85 TKG nicht auf Deutschland übertragbar ist. Allerdings hört in Deutschland der Staat wesentlich mehr ab, als in den USA.

Der Volltext der Entscheidung liegt bei CDT auf.

07.07.04

Freie juristische Internetprojekte beim EDV-Gerichtstag 2004

Logo EDV-GTIm JuraWiki haben die Vorbereitungen der freien juristischen Internetprojekte zum EDV-Gerichtstag 2004 begonnen. Auch dieses Jahr wird es wieder einen Gesprächskreis geben (siehe LAWgical vom 26.09.03). Darüber hinaus sind dieses Jahr erstmalig freie juristische Internetprojekte im Rahmen der Initiative JurA ... Ich Mach's Online! eingeladen, sich beim EDV-Gerichtstag zu präsentieren. Wer Interesse hat, kann sich hier eintragen.

JurPC: OLG Hamburg zur Schutzfähigkeit von Handy-Logos

Das OLG Hamburg hat sich in zwei Entscheidungen mit der urheberrechtlichen Schutzfähigkeit von Handy-Logos beschäftigt.

Es gelangte zu der Auffassung, dass Handy-Logos als Werke der bildenden Kunst durchaus urheberrechtlich geschützt sein können.

Banale, alltägliche und vorbekannten Darstellungen ohne ein Mindestmaß von Individualität und Aussagekraft genügten jedoch nicht einmal der sog.Kleine Münze. Für die Anerkennung als urheberrechtlich geschütztes Werk komme es nicht darauf an, ob die Herstellung der Logos aus einzelnen Bildpunkten möglicherweise zeitaufwendig gewesen sei.

Der Volltext der Urteile 5 U 137/03 und 5 U 148/03 kann bei JurPC nachgelesen werden.

05.07.04

Themenchat "Mobbing"

Am morgigen Dienstag, den 06.07.2004 veranstaltet das Beratungsnetz einen Chat zum Thema "Mobbing". Beginn ist um 20 Uhr, Frau Monika Hirsch-Sprätz und Herr Frank Poillon von der Mobbingberatung Berlin-Brandenburg stehen als Ansprechpartner im Chat zur Vefügung.

(18:49) | Link | Termine | Kommentar(e) (0)

04.07.04

Nachlese: Tag der offenen Tür

Gestern fand von 9 -17 Uhr auf dem Saarbrücker Campus der alljährliche "Tag der offenen Tür" statt.
Auch die Rechtsinformatik war vertreten mit den Themen "Jura vernetzt", "Raubkopierer sind Verbrecher - stimmt das?",
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"Weblog + Jura = Blawg",
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“JuraWiki - Heute schon wie morgen arbeiten!”
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und "Juristisches Internetprojekt Saarbrücken".
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Der Andrang hielt sich - wahrscheinlich wegen des schlechten Wetters - in Grenzen.
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Schon jetzt möchten wir Sie herzlich dazu einladen, uns im nächsten Jahr zu besuchen und den Saal zu füllen :-)

(13:56) | Link | Sonstiges , Termine | Kommentar(e) (0)

02.07.04

Finden Sie das Thema für Ihre Dissertation

Lassen Sie sich von dem "Dissertationsblaster" inspirieren, rät mindermeinung.de. Nach dem Prinzip von Achimowitz-Spruchklopfomat, aber ohne Flash. Super!

JuraMail: Wegen Umbau geschlossen

"Der Umbau von juramail.de zu einer innovativen Plattform, die (angehende) Juristen ebenso anspricht wie juristisch interessierte Laien, hat sich aus verschiedenen Gründen, die nicht vorhersehbar waren, verzögert."

Dies war die letzte Mitteilung von Rolf-G. Mellage ("Inhaber") - vor einem halben Jahr - in der Rubrik "Aktuelles" bei JuraMail.

Was ist los mit der traditionsreichen (siehe nur archive.org) Website?

Microsoft: neues Patent erhalten

Microsoft hat nun das am 6. Mai 2001 angemeldete Patent auf die gruppierte Darstellung von mehreren laufenden Programmen in der Task-Leiste erteilt bekommen.
Welches Patent wird wohl als nächstes folgen?