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LAWgical: Archiv Januar 2005


28.01.05

Internetnutzer zu sorglos

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) hat eine Studie über das Sicherheitsbewusstsein der Internetnutzer durchführen lassen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten Nutzer gar keine oder nur unzureichende Schutzmaßnahmen gegen Viren, Trojaner aoder andere Angriffe auf ihren Rechner ergreifen und zeigen wenig Interesse daran, dies zu ändern. Dabei seien sich die Nutzer der Risiken durchaus bewusst. Das BSI sieht die Erklärung hierfür in der Tatsache, dass rein privat genutzte Rechner häufig nur eine geringe Bedeutung haben und ein Ausfall keinen nennenswerten Schaden verursachen würde.

Leider tragen gerade solche Nutzer zur massenhaften Verbreitung von Schadprogrammen im Netz bei, was dann wiederum nicht nur Private trifft.

Die Studie selbst wurde übrigens nicht veröffentlicht; das BSI hat lediglich eine Zusammenfassung der Ergebnisse bekannt gegeben.

27.01.05

Gutachten zum Open-Source-Einsatz in München

Die Stadt München plant den flächendeckenden Einsatz von Open-Source-Software. Um rechtliche Risiken frühzeitig abschätzen zu können hat die Stadt ein Rechtsgutachten zu der Frage der "Rechtlichen Bedingungen und Risiken der Landeshauptstadt München für den Einsatz von Open-Source Software" eingeholt. JurPC veröffentlicht das von Roman Sedlmaier und Jan Gigerich verfasste Rechtsgutachten.

Das Gutachten gelangt zu dem Fazit, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Stadt München patentrechtlich wegen der Nutzung erworbener Software oder selbst erstellter Software angegangen wird, gering sei. Eine Patentverletzung könne lediglich dazu führen, dass eine spezifische Funktionalität eines Programms nicht mehr genutzt werden dürfe. Solche Funktionalitäten könnten jeodch im Zweifel entweder lizenziert oder durch andere gleichwertige ersetzt werden.

23.01.05

Podcasting (für Juristen)

Ein neuer Trend ist Podcasting - Bloggen für die Ohren. Podcasting kommt von "iPod" und "Broadcasting" und soll dem iPod oder anderen Mediaplayern Audioblogs (z.B. CD´s) zur Verfügung stellen.

Immer mehr Bloganbieter versenden Informationen als Audiofiles (via RSS-Feeds). Diese können abonniert und mit der Freeware IPodder empfangen werden. Deutschsprachige Audio-Feeds sind derzeit noch rar. Einen Überblick über Podcasting-Anbieter gibt es auf podcasting.net oder podcasters.org

Für Juristen siehe hier oder auch hier. Ein (im übrigen auch optisch ansprechendes) Blog mit Podcasting findet sich hier. Wer mitmachen möchte, meldet sich in den Kommentaren.

20.01.05

In eigener Sache: DNS-Umstellung bei LAWgical

Durch eine organisatorische Umstallung im Rechnernetz der Universität wird dem LAWgical-Server mit den Adressen lawgical.jura.uni-sb.de und www.lawgical.de im Laufe des heutigen Tages eine neue IP-Adresse zugewiesen. Bis sich diese Neuerung unter allen DNS-Servern im weltweisen Netz "herumgesprochen" hat, kann es zu Problemen bei der Erreichbarkeit des LAWgical kommen.
Wir bitten um Verständnis für eventuell hierdurch entstehende Unzulänglichkeiten.

I.Speiser (10:29) | Link | Sonstiges | Kommentar(e) (0)

19.01.05

Deutsche Bibliothek darf kopiergeschützte Werke kopieren

Zur Sammlung und Archivierung von Musikaufnahmen - insbesondere für wissenschaftliche und kulturelle Zwecke - darf die Deutsche Bibliothek künftig auch kopiergeschützte Produkte kopieren. Dasselbe gilt auch für Bücher sowie durch Rechtemanagementsysteme geschützte CD-ROMs oder e-Books.

Hintergrund dieser Erlaubnis ist eine Vereinbarung der Deutschen Bibliothek mit den deutschen Phonoverbänden und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, wodurch erstmals von den neuen Regelungen des Urheberrechts Gebrauch gemacht wurde, das solche ausdrücklich Vereinbarungen erlaubt.

Nähere Informationen können der Pressemitteilung der Deutschen Bibliothek entnommen werden.

Elster-Formular 2004/2005

Die neue Version von Elster-Formular, mit der Steuerpflichtige ihre Erklärungen online an das Finanzamt übermitteln können, steht zum Download bereit.

Unternehmen, die keine Buchhaltungssoftware mit integrierter Elster-Schnittstelle verwenden, benötigen Elster-Formular übrigens nicht nur für die jährlichen Steuererklärungen, sondern auch für die monatlich zu übermittelnden Umsatzsteuer-Voranmeldungen.

14.01.05

USPTO Top 10

Das "Department of Commerce’s United States Patent and Trademark Office" (USPTO) hat die Top 10 der organisationen veröffentlicht, die im Jahr 2004 die meisten US-Patente zugesprochen bekommen hat.

13.01.05

OLG Hamburg: Antivir darf Dialer erkennen

Der Hersteller der Antiviren-Software "Antivir" streitet sich bereits seit längerem mit Herstellern von Dialern um die Frage, ob die Software auch vor "kostenverursachenden Einwahlprgrammen" warnen darf (LAWgical berichtete).

Das Hanseatische OLG hat Antivir nun in einem Beschluss Recht gegeben. Es führt aus, dass der Umstand, dass eine Antiviren-Software zugleich Schutzmechanismen zur Abwehr "Kostenverursachender Einwahlprogramme" bereit stelle, bei denen es sich nicht um "Viren" im Wortsinn handele, jedenfalls dann nicht wettbewerbswidrig sei, wenn der Nutzer den zusätzlichen Schutzumfang durch ein-/abschaltbare Programm-Optionen nach eigenen Bedürfnissen gestalten könne.
Ebenfalls nicht zu beantanden sei der Warnhinweis auf einen " Dialer" als "verdächtige Datei" bzw. "infizierte Datei", die selbst bei fehlender "Infizierung" als "gefährlich" eingestuft werde, sofern der Nutzer durch das optionale Schalten entsprechender Schutzmechanismen derartige Dateien als "unerwünschte Programme" definiert habe.

Der Volltext des Beschlusses kann bei JurPC nachgelesen werden

12.01.05

Dialerschutz.de schlägt sich mit Trittbrettfahrer herum

Das Verbraucherschutzprtal Dialerschutz.de, das sich der Bekämpfung von Dialern widmet, muss sich seit neuestem eines Trittbrettfahrers erwehren:
Das Münchner Unternehmen Universal Boards GmbH & Co KG hatte versucht, unter der ähnlichen Domain "dialer-schutz.org" Dialer zu verbreiten, indem es vorgab, Informationen über Dialer zu Verfügung zu stellen. Wer die Informationen einsehen wollte, musste zunächst einen Dialer installieren. Dialerschutz.de sah neben der Gefahr der Verbraucher-Abzocke auch seinen guten Ruf gefährdet und werwirkte eine einstweilige Verfügung gegen Universal Boards vor dem LG München.

Der bisherige Verlauf des Rechtsstreits ist auf den Seiten von Dialerschutz.de dokumentiert.

Do not eat iPod Shuffle

Apple weiß nicht nur, wie man trendige Produkte vermarktet, sondern auch, wie man sich wirksam vor Haftungsfällen schützt. Der gestern erstmals der Öffentlichkeit präsentierte iPod Shuffle wird beworben mit dem Slogan:
"Smaller than a pack of gum and much more fun. (2)" - darüber ein Foto des Geräts im Größenvergleich mit zwei Kaugummischachteln.

Glücklicherweise fehlt nicht der Hinweis am Ende der Seite (auf den deutet die "(2)" hin):
"Do not eat iPod Shuffle."

J.Notholt (08:32) | Link | Sonstiges | Kommentar(e) (1)

10.01.05

Understanding Open Source and Free Software Licensing

Im "Open Books Project" veröffentlicht der O'Reilly-Verlag Bücher, die unter offener Lizenz veröffentlicht wurden, z.T. auch solche, die im Handel vergriffen sind. Für LAWgical-Leser dürfte das Werk "Understanding Open Source and Free Software Licensing" von besonderem Interesse sein. In Kapitel 6 stehen die juristischen Aspekte des Themas im Mittelpunkt - leider nur aus US-amerikanischer Sicht.

VG Wort - Online-Meldesystem

Alle, die im letzten Jahr "offline" wissenschaftlich veröffentlicht haben, können ihre Meldungen bei der VG Wort mittlerweile auch online erstellen. Dadurch entfällt, von einer schriftlichen Bestätigung der einmaligen Anmeldung im System abgesehen, der Postweg für die künftigen Meldungen.

Die Meldefrist für 2005 endet wie gehabt am 31.01. Wer bis dahin seine Meldungen vornimmt, bekommt Vergütungen wie üblich im Sommer ausbezahlt. Insgesamt macht der Webauftritt der VG einen erheblich aufgeräumteren Eindruck als noch im letzten Jahr. Unter anderem gibt es jetzt auch einen Newsletter zu Urheberrechtsfragen.

07.01.05

Online-Bewerbung bei der ZVS

Ab dem Sommersemester 2005 können Studienplatzbewerber das Berwerbungsverfahren auch online bei der ZVS absolvieren. Hierzu stellt die ZVS das System "AntOn" (Antragstellung online) zur Verfügung, über das alle notwendigen Angaben direkt in den ZVS-Computer übermittelt werden.

Allerdings werden immer weniger Studienplätze über die ZVS vergeben. Derzeit vergibt die ZVS bundesweit nur noch Studienplätze in den Fächern Biologie, Medizin, Pharmazie, Psychologie und Zahnmedizin. Studienplätze im Fach Rechtswissenschaft vergibt die ZVS lediglich für die Hochschulen im Land Nordrhein-Westfalen.

Schwarzbuch Lidl - ver.di bloggt

Vor einigen Wochen macht die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit einem "Schwarzbuch Lidl" auf sich aufmerksam, in dem arbeitnehmerfeindliche Bedingungen beim Discounter angeprangert wurden. Weniger bekannt ist, dass die Berichterstattung seit dem 28.12.04 per Weblog (RSS) begleitet wird. Die Gewerkschaft betreibt auch das arbeiter.blog sowie das feuerwehr.blog.

(Vielen Dank an Rainer Langenhan für den Hinweis.)

06.01.05

IP Blawgs

J. Matthew Buchanan hat eine OPML-Datei mit IP-Blawgs erstellt. Die Datei kann hier direkt heruntergeladen werden.

(12:40) | Link | Blogs und Blawgs | Kommentar(e) (0)

05.01.05

Science Commons

Ursprünglich waren vor allem Künstler Adressaten der Creative Commons Lizenzen. Mit dem unlängst gestarteten Tochterprojekt Science Commons soll sich das ändern - Wissenschaftler rücken in den Blickpunkt. Warum aber reichen die CC-Lizenzen für diese nicht aus? Die Antwort:

"We believe that, in addition to the CC licenses already created, scientific publication creates other areas for licenses, such as:

- Licenses in other journals
- Licenses on pre/postprints
- Licenses for author self-archiving
- Mechanisms for author self-archiving
- Legal implications of Open Access business models
- Application of machine-readable licenses to documents"

(via Lernpfade)

03.01.05

Mind Mapping kostenlos

Ein häufiger Vorsatz fürs neue Jahr: Mehr Ordnung ins Leben bringen, das leidige Chaos endlich beenden. Mind Maps können dabei helfen. Einen kostenlosen Einstieg in die Materie ermöglichen die Tools FreeMind (Open Source) und Knowledge Map 2004 (für den privaten Gebrauch kostenlos) - auch 2005 noch verwendbar (via BildungsBlog).

Linkhaftung durch den Schwobifying Proxy

Möglicherweise können sich einige LAWgical-Leser noch an den "Schwobifyer" erinnern - ein lustiges Tool, das deutsche Webseiten ins Schwäbische übersetzt. Aber warum ist das Tool hier nicht mehr verlinkt? Weil es offline ist - die Betreiber wurden abgemahnt (schon vor einigen Wochen, siehe ad hoc).

Vielleicht können eifrige Kommentatoren auf diesem Weg zu einer rechtlichen Würdigung dieses etwas eigenartigen Falls der Linkhaftung beitragen.