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LAWgical: Archiv Ausbildung/Prüfung


24.08.06

Renovierungsarbeiten beim LAWgical

LAWgical wird im Laufe des Tages auf ein neues System umgestellt. Es kann daher vorübergehend zu kurzfristigen Störungen kommen.

Die neuen Seiten werden aber nach wie vor unter der gewohnten URL http://lawgical.jura.uni-sb.de erreichbar sein. (Während der Umstellungsphase können Sie die neue Version bereits über diesen Link aufrufen.)

Falls Sie den LAWgical-Newsfeed abonniert haben, ändern Sie bitte die Einstellungen in Ihrem Feed-Reader. Die neue Adresse des RSS 2.0 Feeds lautet http://lawgical.jura.uni-sb.de/index.php?/feeds/index.rss2.

Die bisherigen Beiträge sind weiterhin über die Seite http://lawgical.jura.uni-sb.de/index-old.html zugänglich. Die Kommentarfunktion steht jedoch nicht mehr zur Verfügung.

Wir hoffen, Sie auch als Leser im neuen LAWgical begrüßen zu können.

Ihr LAWgical-Team

16.08.06

Institut für Wasserwirtschaftsrecht

An der Universität Trier ist ein neues Institut für Wasserwirtschaftsrecht gegründet worden. Es ist nach Medienberichten dem Fachbereich Rechtswissenschaften angegliedert und wird von einem Förderverein getragen. Das Institut will sich nicht nur Umweltgesichtspunkten widmen, sondern vor allem mit ökonomischen Aspekten befassen. Eine Rolle spielen soll auch, wie Wasserrechte durch die Föderalismusreform beeinflusst werden.

12.07.06

Een interview met de initiatiefnemer van JuraWiki.de

Jeroen Leijen beschäftigt sich an der Universiteit Leiden mit Wikis als Online-Lernumgebung. So war er auf das JuraWiki aufmerksam geworden und Anfang des Jahres auf mich zugekommen. Bei einem per Skype geführten Interview war ich ausführlich auf unsere Erfahrungen mit dem JuraWiki eingegangen. Das hat Jeroen Leijen jetzt zu einem Beitrag in seinem Weblog verarbeitet.

Leider funktioniert die automatische Übersetzung derzeit nicht, man kann sich aber ggf. mit z. B. diesem Wörterbuch behelfen.

28.06.06

J!Cast

Erst jetzt bin ich über J!Cast, dem "Jura-Podcast zum Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht" gestolpert - ein Projekt im Rahmen einer Dissertation zu Internetradio, Podcast und Recht am ITM/Uni Münster. Hört sich spannend an.

Ich nehme das zum Anlass, im LAWgical die Kategorie Podcast zu eröffnen.

22.06.06

Zitieren in juristischen Arbeiten

Auf den Seiten des Verlags Jan Niederle Media ist der 33-seitige Leitfaden "Zitieren in juristischen Arbeiten" von Regierungsdirektor Dr. Stefan Stüber kostenlos als PDF-Datei abrufbar. Auch das nach wie vor nicht unumstrittene Thema des Zitierens von Online-Quellen wird behandelt (S. 15 f.), wenn auch nur in Grundzügen (also z.B. ohne Blog- und Wiki-Zitate).

Was mich etwas stört: In den Beispiels-Verzeichnissen fehlen zwischen den Querstrichen bei mehreren Autoren die Leerzeichen. Ich meine, diese erhöhen die Lesbarkeit (also: "Schönke, Adolf / Schröder, Horst ..."). Zudem halte ich es - ebenfalls aus Gründen der Lesbarkeit - für empfehlenswert, nach der Aufzählung der Autoren kein Komma, sondern einen Doppelpunkt zu setzen.

01.06.06

Studiengebühren an der Saar-Uni

Mit den Stimmen der CDU-Mehrheit gegen die der Oppositionsparteien hat der saarländische Landtag am gestrigen Mittwoch die Einführung von Studiengebühren an den saarländischen Hochschulen beschlossen. Damit werden künftig Studenten in den ersten beiden Semestern mit je 300 und ab dem dritten Semester mit je 500 Euro zur Kasse gebeten.

Seit Beginn der Diskussion um die nun beschlossene Einführung der Studiengebühren, die den saarländischen Hochschulen zugute kommen sollen, verzeichnen rheinland-pfälzische Hochschulen einen verstärkten Zulauf saarländischer Abiturienten, die ihr Studium im benachbarten Bundesland absolvieren möchten, wo nach Aussage des Ministerpräsidenten Kurt Beck eine Erhebung von Studiengebühren nicht geplant ist.

Die Proteste der Studierenden der Saar-Hochschulen blieben damit erfolglos. Nach Ansicht der Studenten ist die Einführung von Studiengebühren kontraproduktiv. Sie verweisen auf die bereits seit einiger Zeit festzustellenden Abwanderungstendenzen. Vertreter der Oppositionsparteien kritisieren die Regelung als unsozial. Jungen Menschen aus einkommensschwachen Familien werde der Zugang zu einem Hochschulabschluss versperrt.

01.04.06

JuristischeBegriffe.de startet mit komfortablem Webauftritt

Nachdem sich die seit Sommer letzten Jahres unter JuristischeBegriffe.de zur mobilen Examensvorbereitung angebotenen MP3-HörDefinitions-Dateien anhaltend hoher Downloadzahlen erfreuen, gibt es dort seit heute auch endlich eine komplette Webseite zum Projekt. Der Definitionen-Index greift stets auf die Liste des aktuellen Definitionenbestandes im JuraWiki zu und stellt übersichtlich Optionen zum Betrachten und Bearbeiten der 132 bereits zusammengetragenen und eingesprochenen Definitionen sowie zum Download der MP3-Dateien zur Verfügung.

Auf diese Weise soll die Motivation der Nutzer gesteigert werden, sich auf bequeme Weise an dem parallel im JuraWiki stattfindenden Kollaborations-Projekt zu beteiligen, mit dessen Hilfe weitere Texte zusammengetragen und die bereits vorhandenen auf aktuellem Stand gehalten werden sollen. Aus dem selben Grund soll künftig auch der Projektteil JuristenLatein in das Angebot von JuristischeBegriffe.de mit integriert werden.

Des Weiteren wird auch über Möglichkeiten einer sinnvollen Verwendung von Podcast-Feeds nachgedacht. So kann derzeit ein probeweise mit einer ersten HörDefinition eingerichteter Feed dank phonecaster.de auch bereits unter der Telefonnummer 0931-663990443 (bei entsprechender Handy-Flatrate sogar gratis von unterwegs) abgehört werden.

Vorschläge, Fragen oder Hinweise sind sehr willkommen und können im JuraWiki angebracht werden.

01.01.06

Frei zugängliche Kommentierung zum Sächsischen Polizeigesetz

Durch einen anonymen Linksetzer in den JuristischenDefinitionen (über dieses JuraWiki-Projekt berichteten wir bereits hier) zum Polizeirecht bin ich soeben auf ein sehr ambitioniertes Projekt des Richters am Sächsischen Finanzgericht Hans Georg Patt aufmerksam geworden. Unter der URL http://www.polizeirecht-sachsen.de/ stellt der Autor eine Kommentierung zum Sächsischen Polizeigesetz zur Verfügung, die sich laut eigener Aussage an der Struktur des in gedruckter Form erhältlichen Kommentars von Reiner Belz orientiert und diesen (sogar) noch "um wesentliche Hinweise zu Rechtsprechung und Literatur sowie abweichende Ansichten" ergänzt. Damit solle "jedermann der Zugang zur aktuellen polizeirechtlichen Rechtsprechung im Freistaat Sachsen und - soweit relevant - in den übrigen Ländern der Bundesrepublik Deutschland gegeben" werden.

Zwar soll das Werk in den kommenden Monaten noch weiter ausgebaut und vervollständigt werden. Die Kommentierung zu den ersten 38 (von insgesamt 83) Paragrafen - und damit die für Ausbildung und Praxis besonders wesentlichen Teile - stehen aber bereits jetzt zur Verfügung. Auch der Gesetzestext selbst ist in zusammenhängender Form auf der Website abrufbar und direkt mit den einzelnen Kommentierungen verlinkt. Der hierdurch ermöglichte gesetzessystematische Einstieg macht die Seite nicht nur für Sächsische Polizeirechtler interessant. Im Übrigen hält der Freistaat Sachsen aber auch hier zahlreiche Landesvorschriften im PDF-Format bereit.

19.11.05

Justizminister beraten über "Bologna-Prozess"

Im Rahmen der Herbstkonferenz der Justizministerinnen und Justizminister am 17.11.2005 wurde unter anderem auch über den Bericht des Ausschusses "Der Bologna-Prozess und seine möglichen Auswirkungen auf die deutsche Juristenausbildung" beraten. Die Minister sind zu der Einschätzung gelangt, dass wesentliche Aspekte des Bologna-Prozesses bereits durch das Gesetz zur Reform der Juristenausbildung vom 11. Juli 2002 verwirklicht wurden. Die mit einer Übernahme der Ziele der Bologna-Erklärung notwendig werdende Neustrukturierung des volljuristischen Studiums sei derzeit jedoch nicht sinnvoll; insbesondere gebe es keine realistischen Berufsperspektiven für Studierende, die ihre Ausbildung mit dem Bachelor-Grad abschließen.

Weitere Beratungspunkte der Konferenz waren unter anderem die vom Hamburger Justizsenator angeregte Diskussion zur Sterbehilfe (TOP II.3) und die Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung (TOP 1.2). Die Beschlüsse der Konferenz können über das NRW-Justizportal abgerufen werden.

10.11.05

Vorlesung "Freie juristische Internetprojekte"

Im Rahmen der Veranstaltung "Einführung in die Rechtsinformatik" an der Universität des Saarlandes ging es heute um die Freien juristischen Internetprojekte.

Iris Speiser stellte das JIPS und das LAWgical vor und ging auch auf die "Blawgosphäre" insgesamt ein. Ich selbst durfte dann das JuraWiki präsentieren. Das Mindmap zu meinem Vortrag ist auf dieser Seite verlinkt (PDF, 18 S., 416 KB).

Wie schon gestern in NeuesAusDemJuraWiki angekündigt, haben wir vor Ort auch einen kleinen Podcast produziert und sofort online gestellt.

MP3, 3:02 min., 1,4 MB

27.10.05

HörDefinitionen ab sofort zum Download unter www.JuristischeBegriffe.de

Letzte Nacht hat das JuraWiki-Team unter www.JuristischeBegriffe.de ein zunächst provisorisch eingerichtetes Verzeichnis zum Download meiner 133 juristischen HörDefinitionen online gestellt. Unter dieser Domain soll in naher Zukunft u.a. ein komfortabler Podcast-Server eingerichtet werden, der auf die im Rahmen des JuraWiki-Kollaborationsprojektes JuristischeBegriffe (bestehend aus JuristischeDefinition und JuristenLatein) entstandenen Früchte aufmerksam machen soll.

Hier werden nämlich diejenigen juristischen Definitionen und Lateinvokabeln zusammengetragen, die als unverzichtbares, auswendig zu lernendes Rüstzeug für den Examenskandidaten gelten können. Um sich diese besser einprägen zu können, werden die entsprechenden Erklärungen aber nicht nur in einen textbasierten Lernindex eingepflegt, sondern auch nach und nach in MP3-Dateien, die sich jeder Examenskandidat für die eigene mobile Lernvorbereitung frei herunterladen kann, vertont.

Nähere Informationen gibt es auch im aktuellen NeuesAusDemJuraWiki-Podcast vom 26.10.2005.

13.10.05

Stud.IP - Das Content-Management-System für Präsenzunterricht begleitende Web-Inhalte

Der Kollege Langenhan greift heute in seinem Handakte WebLAWg einen anlässlich einer Entwicklertagung zu dem Open Source Lern- und Projektmanagement-System Stud.IP entstandenen Radio-Beitrag (auch als Podcast) des Deutschlandfunk auf. Die maßgeblich an der Universität Göttingen zu Verwaltungs-, Organisations- und Kommunikationszwecken in der Lehre entwickelte Blended Learning-Software, die sich auch mit dem E-Learning Autorentool ILIAS der Uni Köln kombinieren lässt, kommt inzwischen bereits an über 50 deutschsprachigen Lehr-Standorten zum Einsatz.

Zufälliger Weise hat sich auch einer der LAWgical-Neuzugänge im Rahmen seiner Referendariats-Wahlstation beim Institut für Rechtsinformatik in den letzten Wochen eingehender mit dieser Social Software befasst, um das System hinsichtlich seiner Einsatzmöglichkeiten für die Referendarsausbildung im Freistaat Sachsen zu evaluieren. Dabei sind u.a. auch ein paar Mindmaps entstanden, die der Stud.IP Entwickler-Community zu Dokumentationszwecken zur Verfügung gestellt worden sind. Sie geben einen umfassenden Einblick in die sehr komplexe Funktions- und Menuestruktur dieses rollenbasierten Systems aus Sicht eines Root, eines Admin, eines Dozenten, eines Tutors, eines Autors sowie eines einfachen Users und können damit eine Entscheidungshilfe zur Frage der Verwendungsmöglichkeiten des Systems für die eigenen Zwecke bieten. Wer sich jedoch zuerst ein Bild von der Software im laufenden Betrieb machen will, kann dies in einer im Internet frei zugänglichen Demo-Installation tun.

08.08.05

Praktikant am IFRI

Das IFRI hat seit letzter Woche nicht nur zwei namhafte Wahlstations-Referendare, sondern auch einen ebensolchen Praktikanten: Mark Obrembalski, seines Zeichens Anbieter des freien Gesetzesportals rechtliches.de sowie des Blawgs "der winkelschreiber", fällt dabei insofern aus dem Rahmen, als er gar nicht Jura, sondern Allgemeine Sprachwissenschaften und Informatik studiert.

Während seines Praktikums befasst er sich hauptsächlich mit einem Projekt, welches das IFRI gemeinsam mit der Abteilung "Computational Linguistics And Phonetics" betreibt; hier geht es darum, automatisch juristische Definitionen aus Gerichtsentscheidungs-Dokumenten zu extrahieren. Klingt spannend! Auch für dieses Vorhaben wünschen wir viel Erfolg!

03.08.05

Wahlstations-Absolvent am IFRI (2)

Alle, die sich gefragt haben, wer wohl der zweite namhafte Wahlstations-Referendar am IFRI ist:

Michael Weller, seines Zeichens Betreiber des freien E-Commerce-Angebots ec-basics.de, wird sich im Rahmen seiner Wahlstation um das "remus"-Projekt kümmern. Er wird dort voraussichtlich verschiedene Fragestellungen als Co-Autor (mit-)bearbeiten. Ein erstes Thema sind z.B. technische Maßnahmen zum Schutz urheberrechtlich geschützter Werke i.S.v. § 95a UrhG.

Die LAWgical-Redaktion wünscht Enrico und Michael bei ihrer Wahlstation viel Erfolg! Über ihre Fortschritte und Forschungsergebnisse werden wir hier bei Gelegenheit weiter berichten.

01.08.05

Wahlstations-Absolvent am IFRI (1)

Seit heute beschäftigt das IFRI zwei namhafte Rechtsreferendare in der Wahlstation. Einer von ihnen (über den zweiten wird in Kürze gesondert berichtet) ist Enrico Krüger aus Leipzig, der mit mir gemeinsam den Jura-Trainer betreibt.

Enricos Hauptaufgabe während der Wahlstation ist die Einrichtung eines Online-Portals für die sächsischen Rechtsreferendare. Für diese sind Informationen zum Referendariat derzeit nur sehr schwer im Netz zu finden, da sie, soweit überhaupt vorhanden, auf verschiedene Gerichtsseiten und Seiten des sächsischen Justizminsiteriums verteilt sind. Das Portal soll verschiedene Module beinhalten, mit deren Hilfe z.B. Unterrichtspläne und Skript-Materialien zum Abruf bereit gestellt werden und die Referendare auch miteinander kommunizieren können.

07.07.05

Studieren in Uppsala

Die Jurastudentin Katharina Schoop hat von ihrem einjährigen Schwedenaufenthalt regelmäßig online berichtet, und zwar nicht in einem Weblog, wie jetzt vielleicht mancher vermuten mag, sondern auf ihrer Homepage im JuraWiki. Die Entwicklung der Seite lässt sich hier nachvollziehen.

12.06.05

Studium des Rechts der neuen Medien in Frankreich

Laure Marino liefert in ihrem Blog "le fil rouge du commerce électronique" eine Übersicht über alle anlaufenden Studiengänge zu neuen Medien in Frankreich. Man sollte sich auch die Kommentare anschauen, denn sie enthalten Korrekturen zu den angegebenen URIs.

20.03.05

Übersichten zu Studienschwerpunkten

Die Einführung des Schwerpunktstudiums an den juristischen Fakultäten und die stark gestiegene Relevanz dieses Bereichs für das erste Staatsexamen hat die Juristenausbildung gehörig durcheinandergewirbelt. Jurawelt bietet zu diesem Thema seit Beginn des Jahres in einer eigenen Rubrik ausführliche Übersichten.

27.02.05

Notizen bei Vorlesungen

Oliver Wrede wundert sich darüber, dass bei Vorträgen so wenige Studenten mitschreiben. Gleichzeitig bietet er eine Hilfestellung zur sinnvollen Anfertigung von Notizen bei Vorlesungen und sonstigen Vorträgen an: Eine Dreiteilung des Notizzettels, vorgeschlagen von Walter Pauk, Pädagogikprofessor an der Cornell University.

Das kann sicherlich auch so manchem Jurastudenten weiterhelfen.

23.01.05

Podcasting (für Juristen)

Ein neuer Trend ist Podcasting - Bloggen für die Ohren. Podcasting kommt von "iPod" und "Broadcasting" und soll dem iPod oder anderen Mediaplayern Audioblogs (z.B. CD´s) zur Verfügung stellen.

Immer mehr Bloganbieter versenden Informationen als Audiofiles (via RSS-Feeds). Diese können abonniert und mit der Freeware IPodder empfangen werden. Deutschsprachige Audio-Feeds sind derzeit noch rar. Einen Überblick über Podcasting-Anbieter gibt es auf podcasting.net oder podcasters.org

Für Juristen siehe hier oder auch hier. Ein (im übrigen auch optisch ansprechendes) Blog mit Podcasting findet sich hier. Wer mitmachen möchte, meldet sich in den Kommentaren.

07.01.05

Online-Bewerbung bei der ZVS

Ab dem Sommersemester 2005 können Studienplatzbewerber das Berwerbungsverfahren auch online bei der ZVS absolvieren. Hierzu stellt die ZVS das System "AntOn" (Antragstellung online) zur Verfügung, über das alle notwendigen Angaben direkt in den ZVS-Computer übermittelt werden.

Allerdings werden immer weniger Studienplätze über die ZVS vergeben. Derzeit vergibt die ZVS bundesweit nur noch Studienplätze in den Fächern Biologie, Medizin, Pharmazie, Psychologie und Zahnmedizin. Studienplätze im Fach Rechtswissenschaft vergibt die ZVS lediglich für die Hochschulen im Land Nordrhein-Westfalen.

06.12.04

Wissenschaftstheorie für Juristen

Die 1980 erschienene "Wissenschaftstheorie für Juristen" von Herberger/Simon ist in der Druckausgabe schon seit längerem vergriffen. Umso besser, dass das Werk seit heute als CPC- oder PDF-Faksimile über das IFRI frei abrufbar ist.

23.11.04

Internet-Rechts-Generator

Jede Schule, die sich im Internet darstellen will, muss ein Impressum und eine Datenschutzerklärung für die Website erstellen. Schüler der Gesamtschule Sulzbachtal stellen in Zusammenarbeit mit remus ein selbst entwickeltes Windows-Programm zur Verfügung, das dabei hilft. Mehr dazu in der remus-Pressemitteilung vom 18.11.04.

19.10.04

Uni Passau: Studienschwerpunkt im E-Government

Die juristische Fakultät der Universität Passau bietet ab diesem Semester (WS 2004/2005) einen Studienschwerpunkt zum "Informations- und Kommunikationsrecht in der
Verwaltung"
an. Ziel der zweisemestrigen Ausbildung ist die Spezialisierung
zum "IT-Juristen" als Grenzgänger zwischen Verwaltung, Wirtschaft und
Politik. Gefördert wird das Programm von der LexisNexis Deutschland GmbH, das den Teilnehmern einen kostenlosen Zugang zum Portal LexisNexis Recht zur Verfügung stellt.

18.10.04

Vorlesung im JuraWiki

Auch dieses Semester wird es wieder vorlesungsbegleitende Seiten im JuraWiki geben. Privatdozent Dr. Jürgen Bröhmer lädt seine Studierenden ein, die Seite VorlesungSb/BroehmerStaatsOrganisationsRecht als "informelles Forum" zu nutzen. In den vergangenen Jahren hatten auch die Studenten selbst die ein oder andere Seite angelegt und zur Diskussion genutzt, wobei die Saarbrücker traditionell stark vertreten waren. Es wird spannend, wie sich das in diesem Jahr entwickelt. Mehr dazu auf der Seite VorlesungImJuraWiki.

14.10.04

Neues Graduiertenkolleg "TrustSoft"

Die Fakultät II für Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Universität Oldenburg bietet in Kooperation mit Microsoft, Sun und anderen Unternehmen ein Graduiertenkolleg an mit dem Namen "TrustSoft - Vertrauenswürdige Software-Systeme".

Gefördert werden 14 besonders qualifizierte NachwuchswissenschaftlerInnen aus der Informatik und den Rechtswissenschaften.

Mehr dazu in der heute veröffentlichten Pressemitteilung und bei trustsoft.org.

07.10.04

Master-Studium Rechtsinformatik in Madrid

Das Instituto Español de Informática y Derecho an der Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universidad Complutense in Madrid bietet einen einjährigen, gebührenpflichtigen Master-Studiengang für Rechtsinformatik (Master en Informática y Derecho) an. Die entsprechende Website informiert über den Studienplan, die Zulassungsvoraussetzungen und alle notwendigen Formalitäten.

28.09.04

Virtuelle Fortbildung "Patente an Hochschulen"

An zahlreichen universitären Instituten werden Erfindungen gemacht, die aber nur selten zum Patent angemeldet werden. Vielen Institutsmitarbeitern fehlt schlichtweg die Kenntnis über rechtlichen Grundlage des Patentrechts. Es herrscht z.B. das Vorurteil vor, dass Forschungsergebnisse der Universitäten nicht patentfähig seien oder dass die Patentierung einen unvertretbaren bürokratischen und finanziellen Aufwand erfordere.

Das Landeskompetenzzentrum für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) an der Universität Münster bietet nun mit dem kostenlosen "Patentführerschein" in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Provendis einen Online-Lehrgang zum Patent- und Arbeitnehmererfindungsrecht an, der den Betroffenen helfen soll, den Weg zur Patentanmeldung zu finden.

08.09.04

(Erst-)Studienkosten nicht mehr steuerlich absetzbar

Vor einigen Monaten berichtete das LAWgical, es werde die Auffassung vertreten, Studienkosten seien unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich absetzbar.
Wie die SZ (Druckausgabe) nun berichtet, ist dies auf Grund einer entsprechenden Gesetzesänderung nicht mehr der Fall. Im "Gesetz zur Änderung der Abgabenordnung und weiterer Gesetze" vom 21.07.2004 werden Kosten für die "erstmalige Berufsausbildung und für ein Erststudium" (vgl. Artikel 3 Nr. 2) für nicht absetzbar erklärt.
Im Zeitungsbericht wird die schlampige Umsetzung der Gesetzesänderung kritisiert; Kosten (inkl. Studiengebühren) für ein Masterstudium seien z.B. nicht erfasst.

12.08.04

Presseerklärungen zur Juniorprofessur

Nachdem die Entscheidung des BVerfG zur Juniorprofessur ein großes Rauschen im Blätterwald ausgelöst hat, findet sich nun beim Centrum für Hochschulentwicklung eine Zusammenstellung von Presseerklärungen zu diesem Urteil.

27.07.04

Die richtige Vortragslänge

Ein Dauerproblem bei (nicht nur juristischen) Vorträgen: Sie sind meistens zu lang, weil die Referenten die Dauer ihres Vortrags häufig unterschätzen. Dieser Artikel auf akademie.de zeigt, wie sich mit Software-Unterstützung (v.a. mit Hilfe des Word-Plug-Ins "Sprechdauer Ermittlung") die voraussichtliche Dauer eines schriftlich ausformulierten Vortrags zumindest grob schätzen lässt.

26.07.04

ZPO-Skripten

Heiko Pilgermann weist in seinem neuen Blawg (offensichtlich mit Ausbildungs-Schwerpunkt) auf zahl- und umfangreiche ZPO-Skripten (im PDF-Format) des Amtsrichters Dr. Oliver Elzer hin.

02.07.04

Finden Sie das Thema für Ihre Dissertation

Lassen Sie sich von dem "Dissertationsblaster" inspirieren, rät mindermeinung.de. Nach dem Prinzip von Achimowitz-Spruchklopfomat, aber ohne Flash. Super!

30.06.04

AG Kiel: Jurastudenten benötigen keinen PC

Das AG Kiel hat mit Urteil vom 01.04.2004 (Az. 21 M 1361/04, JurBüro 2004, 334) entschieden, dass der PC eines Jurastudenten gepfändet werden darf, da dieser einen solchen für das Jurastudium nicht benötigt. Udo Vetter und Sascha Kremer liefern die Begründung sowie den (gerechten) Verriss dieses Urteils.

22.06.04

Tag der offenen Tür: Die Rechtsinformatik Saarbrücken stellt sich vor

Die Rechtsinformatik in Saarbrücken engagiert sich auch dieses Jahr wieder zum Tag der offenen Tür an der Universität des Saarlandes (Samstag, 3. Juli 2004 ab 9 Uhr). Die Projekte JIPS, remus, JuraWiki und auch das LAWgical sind ganztägig im CIP-Raum vertreten. Das JuraWiki wird wieder ein "JuraStudierenInSaarbrückenQuiz" veranstalten. Jeweils zur vollen Stunde gibt es Vorträge. Das Programm und alles weitere hier.

07.06.04

Werbung für Rechtsinformatik

Neue Wege geht das Institut für Rechtsinformatik der Universität Hannover und wirbt für den Ergänzungsstudiengang Rechtsinformatik jetzt sogar bei Google (Screenshot im JuraWiki).

17.05.04

JurPC: OVG Berlin zu Prüfungsaufgaben im Netz

Kurz vor dem Examen machen sich viele Prüfungskandidaten auf die Suche nach Übungsfällen. Beliebt sind vor allem "echte" Examenskluasuren aus früheren Jahren oder anderen Bundesländern mit Musterlösungen.

Das OVG Berlin hatte nun in einem Fall zu entscheiden, in dem ein Prüfungsteilnehmer rügte, zwei seiner Klausuren im zweiten juristischen Staatsexamen hätten nicht verwendet werden dürfen; er sei daher zur erneuten Prüfung zuzulassen. Die beiden Klausuren seien zu einem früheren Zeitpunkt bereits in anderen Bundesländern im Examen verwendet worden und anschließend von dortigen Examenskandidaten mit Musterlösung im Internet publiziert worden. Einige der Berliner Kandidaten hätten im Gegensatz zur Antragstellerin von diesen Musterlösungen Kenntnis gehabt, was die Chanchengleichheit verletzt habe.

Das OVG hat jedoch im einstweiligen Anordnungsverfahren entschieden, dass darin keine Verletzung der Chancengleichheit liege. Es gebe keinen prüfungsbezogenen Rechtssatz, dass die Prüfungsbehörde nicht auf veröfentlichte Fälle zurückgreifen dürfe. Der Beschluss des OVG Berlin ist im Volltext bei JurPC abrufbar.

15.05.04

Blog or be blogged

Von Martin Röll kann man mit Fug und Recht sagen, dass er wohl das ist, was man in der deutschen Weblog-Szene eine Kapazität nennt.

Hier beschreibt er Gründe, warum Universitäten sich so schwer tun, Weblogs einzuführen,- mit Ausnahme der Universität Saarbrücken. :))

02.05.04

Zivilrechts-Klausuren bei Jurawelt

Jurawelt bietet seit kurzem zwei neue zivilrechtliche Klausuren inkl. Musterlösungen an, die im Sommersemester 2003 an der Universität Freiburg in der Fortgeschrittenenübung gestellt wurden. Die Fälle "Der eigennützige Anlageberater" (Lösung, 11 S. PDF) sowie "Schwierigkeiten mit der Schwarzarbeit" (Lösung, 11 S. PDF) sind aber ohne weiteres auch für die Examensvorbereitung geeignet.

26.03.04

Chipkarte für Studierende

Jetzt ist es soweit. Der Studienausweis für alle Studierenden der Georg-August-Universität Göttingen wird zum Sommersemester 2004 als Chipkarte eingeführt und ersetzt ab Wintersemester 2004/2005 den bisherigen Studienausweis im Papierformat. Die Studierenden können an sog. Kartenstellen die Codierung ihrer Ausweise aktualisieren lassen und PIN und TANs für die Selbstbedienung erhalten.

16.03.04

Konditionstraining fürs Examen

Viele angehende Juristen haben wegen der gewaltigen Stofffülle Probleme damit, sich umfassend auf das Erste Staatsexamen vorzubereiten. Darum bieten private Institutionen, die so genannten Repetitorien, hierbei Hilfe an. "Bei uns braucht aber kein Student den Repetitor zu bezahlen, um sich für das Staatsexamen fit zu machen", so Studiendekanin Inge Scherer von der Juristischen Fakultät der Uni Würzburg.

Die Professorin verweist darauf, dass die Fakultät ihr Angebot zur Examensvorbereitung derart umgestaltet und ausgebaut hat, dass die Studierenden ihre gesamten Examensvorbereitungen an der Hochschule jetzt noch besser treffen können. Das sei an deutschen Universitäten alles andere als selbstverständlich.

Jetzt neu eingeführt wurden in Würzburg simulierte mündliche Prüfungen, die das ganze Jahr hindurch angeboten werden. Hier können die Examenskandidaten in Echtzeit, mit richtigen Prüfungsfällen und in der echten Gruppengröße von maximal fünf Teilnehmern testen, ob sie sich vor dem Prüfer bewähren.

Mit diesem Angebot sieht sich die Fakultät sehr gut positioniert: Wie Inge Scherer aus den Internet-Darstellungen der anderen Universitäten in Bayern recherchiert hat, bieten nur die Hochschulen in München und Augsburg Vergleichbares an - allerdings können die Studierenden dort die simulierten Prüfungen jeweils nur in einem Fach ablegen, während das in Würzburg gleich in fünf Fächern der Fall ist.

Neu strukturiert wurden außerdem die Examenskurse. Sie finden das ganze Jahr hindurch statt und ermöglichen es den Studierenden, den kompletten Stoff für das Staatsexamen didaktisch aufbereitet zu wiederholen und zu vertiefen. "Diese Kurse bieten wir jetzt auch für das Zivilrecht im Block an", sagt Inge Scherer. Das habe den Vorteil, dass die Studierenden den Stoff komprimiert durcharbeiten können und nicht über längere Zeit damit belastet sind.

Begleitet wird der Examenskurs von dem Angebot, immer samstags an Probeklausuren teilzunehmen und so die Leistungsfähigkeit zu trainieren. Das ist offenbar auch nötig, denn die Staatsexamensklausuren der Juristen dauern ganze fünf Stunden. Mit einer Generalprobe vergleichbar ist das Angebot der Würzburger Fakultät, zwei Mal im Jahr an einem Probeexamen teilzunehmen. Dabei werden sieben Klausuren geschrieben, und zwar innerhalb von zwei Wochen: Die Klausuren finden an vier aufeinander folgenden Tagen statt, unterbrochen vom Wochenende, dann kommen wieder drei Klausurentage - statt als Generalprobe kann man dies durchaus auch als Konditionstraining bezeichnen.

15.03.04

Uni Kassel führt Online-Vorlesungsverzeichnis ein

Eine kleine Revolution vollzieht die Universität Kassel (UNIK) zu diesem Sommersemester: Das Vorlesungsverzeichnis - ehrwürdige Institution aller Universitäten und für unzählige Akademikergenerationen immer wieder herangezogenes Nachschlagewerk - wird erstmals komplett über das Internet angeboten.

Doch damit nicht genug: Jede Studentin, jeder Lehrende und jede Verwaltungsmitarbeiterin kann sich genau wie jeder, der sich von außen über die UNIK informieren will, die modernen Möglichkeiten komplexer Datenbanken zu Nutze machen und Veranstaltungen gezielt nach fast einem Dutzend Kriterien auswählen, kann sich seine Auswahl gleich in einem Wochenstundenplan anzeigen lassen und sich einen Überblick über Raumbelegungen verschaffen. Dass Telefonnummern und eMail-Adressen des Universitätspersonals ebenfalls recherchierbar sind, versteht sich dabei schon fast von selbst.

Mehr als 2000 Veranstaltungs-Datensätze aus fast 40 Einrichtungen der Universität sind in das System eingeflossen und bis auf einen Fachbereich, der in wenigen Tagen nachziehen wird, fünf Wochen vor dem Start des Sommersemesters komplett. "Damit steht eine riesige Datenmenge zur Verfügung, die ohne die Mitarbeit Dutzender Kolleginnen und Kollegen in den Fachbereichen nicht zu bewältigen gewesen wäre", sagt Dr. Klaus Horn, der den Aufbau der Datenbank im Hochschulrechenzentrum leitet. Dabei verweist er auf die Zugriffsstatistik aus der Aufbauphase: Fast 700.000 mal - darunter sogar aus Mexiko und Singapur - wurde im Februar 2004 auf das Online-Vorlesungsverzeichnis schon vor seiner offiziellen Einführung zugegriffen. Großes Interesse an den Kasseler Erfahrungen zeigen dabei auch andere Hochschulen, die mit dem Kasseler System arbeiten wollen. Die Universitäten Münster, Dortmund und Paderborn setzen ebenfalls auf das in Kassel angewandte Programm HISLSF der Hochschulinformationssystem GmbH (HIS) "Lehre, Studium, Forschung" (LSF), experimentieren aber erst mit eingeschränkten Datenmengen aus wenigen Fachbereichen. HISLSF bietet zukünftig auch die Verknüpfungsmöglichkeit zu dem in Kassel eingesetzten Prüfungsverwaltungssystem HISPOS und Informationen über Forschungsaktivitäten, die die UNIK jetzt schon länger in einer eigenen Datenbank dokumentiert.

"Die UNIK verfügt damit nach einer zweijährigen Entwicklungsphase über ein Instrument, mit dem sie jederzeit den aktuellen Stand ihres Lehrangebots verfügbar machen kann", sagt Marion Schomburg, Leiterin der Abteilung Studium und Lehre und verantwortlich für das umwälzende Projekt. "Daten können jetzt sofort dort korrigiert werden, wo die Änderung entsteht." Raumänderungen, neue Zeiten, kurzfristige Ausfälle - alles können die Verantwortlichen sofort vor Ort in das System eingeben. Damit entfällt der entscheidende Mangel des gedruckten Vorlesungsverzeichnisses: Sein Redaktionsschluss lag so früh, dass Räume, genaue Zeiten oder die Namen von Lehrbeauftragten oftmals noch gar nicht feststanden. Konsequent verzichtet die UNIK damit künftig auf den bisher alle sechs Monate anstehenden Druck des 500 Seiten starken Personen- und Lehrveranstaltungsverzeichnis'. Der Personalteil des bisherigen Buches erscheint ohne die Lehrveranstaltungen noch einmal zum Wintersemester 2004/05 und für ein Jahr später sind neue gedruckte Publikationen geplant, die zurzeit für die Zielgruppen Studierende einerseits, Lehrende, Mitarbeiter und als Außeninformation andererseits konzipiert werden. Sie verstehen sich dann als gezielte mediale Ergänzung des Online-Vorlesungsverzeichnisses, die nicht mit dessen Aktualität und Multifunktionalität konkurrieren können, wollen und sollen.

Wer seine gedruckten Vorlesungsinformationen dennoch vermisst, muss nicht verzweifeln: Das Online-Vorlesungsverzeichnis bietet - automatisch generiert - auch eine Version im Dateiformat PDF, die individuell ausgedruckt und - wenn es denn so sein soll - zu Hause auf der Couch studiert werden kann.

12.03.04

Studieren per Handy und Pocket-PC

Das Lehrgebiet Organisation im Fachgebiet Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität Hagen hat zwei Software-Lösungen entwickelt, die es Anbietern von computergestützten Aus- und Weiterbildungen ermöglicht, Handys oder Pocket-PCs für das Lernen nutzbar zu machen. Multimediale Lehr- und Lernumgebungen können mit der "Mobile Platform for Educational Content" um Benutzerschnittstellen mobiler Endgeräte erweitert werden.

Kleine mobile Endgeräte eignen sich vor allem zur Lösung von Multiple-Choice-Aufgaben, für Wahr-/Unwahr-Aussagen oder für das Ausfüllen von Textlücken im Rahmen von Prüfungsvorbereitungen.

26.02.04

EU: Bewerbungsleitfaden

Wer einen Job bei der EU anstrebt, sollte sich vorher den vom "Europäischen Amt für Personalauswahl" herausgegebenen Bewerbungsleitfaden anschauen. Er enthält u.a. die Bekanntgabe des Auswahlverfahrens, die maschinenlesbaren Anmeldeformulare, sowie Informationen über die Einstellung.

20.02.04

VISU-Vortragsreihe "eLearning"

Die "virtuelle Saar Universität" (VISU) hat die Videoaufzeichnungen der kürzlich abgeschlossenen Vortragsreihe "eLearning" online gestellt (im Real-Player-Format).

Für rechtlich Interessierte empfehle ich den Vortrag von Prof. Herberger: "Authentifizierung und Datenschutz bei eLearning aus der Sicht der Rechtsinformatik".

05.02.04

Studienkosten nachträglich steuerlich absetzbar?

Spiegel Online weist darauf hin, dass unter Steuerrechtlern zunehmend die Ansicht vertreten wird, sämtliche Studienkosten (inkl. Studiengebühren) seien als "vorweggenommene Werbungskosten" nachträglich, also z.B. ab Berufsantritt, steuerlich absetzbar. Genährt wird diese Ansicht durch die aktuelle BFH-Rechtsprechung (vgl. z.B. dieses Urteil zur Absetzbarkeit von Promotionskosten).

Voraussetzung für dieses Vorgehen sei jedoch die Abgabe von Steuererklärungen während des Studiums, in denen die vorweggenommenen Werbungskosten (mit gesammelten Belegen!) als negative Einkünfte geltend gemacht worden seien. Zudem rechnen die zitierten Juristen mit einem baldigen Einschreiten des Gesetzgebers, um eine mögliche Einführung von Studiengebühren nicht ad absurdum zu führen.

03.02.04

Mit E-Learning zum Linux-Zertifikat

Unter dem Namen "Linux-Reise 2004" startet der deutsche Seminarveranstalter INCONET heute ein Ausbildungsprogramm für Linux-Einsteiger. Das mehrstufige E-Studium findet ausschließlich via Internet statt, dauert acht Monate und beginnt als E-Mail-Workshop. Ziel der "Reise" ist eine deutschsprachige Abschlusszertifizierung auf LPIC (Linux Professional Institute Certification)-Niveau Level 1.

Die Linux-Ausbildung basiert auf einem Drei-Ebenenkonzept: E-Mail-Workshop, WORKUM und LernBox. Das von INCONET bereits mit Erfolg eingesetzte WORKUM ist eine Mischung aus Online-Forum und Internet-Workshop. Die LernBox ist eine webbasierte Trainingsanwendung für Intensiv-Ausbildungen.

Durch die LearnLetter-Plattform ist das Ausbildungsprogramm unabhängig von einem festen Starttermin und erlaubt zeitlich-, räumlich- und flexibles Lernen. Informationen über das E-Studium werden unter linuxreise.de angeboten. Die Teilnahme für die gesamten acht Monate kostet 493 Euro.

30.01.04

BSG: Werkstudentenprivileg nach Freischuss

Nach einem Bericht von Beck-online hat das Bundessozialgericht am 11.11.2003 entschieden, dass ein Student, der nach bestandenem Freischuss noch bis zur Notenverbesserung eingeschrieben ist und bei der Universität arbeitet, versicherungs- und beitragsfrei bleibt.

27.01.04

Deutsche Bibliothek ermöglicht zuverlässiges Zitieren von Online-Quellen

Die Deutsche Bibliothek hat ein neues System vorgestellt, wie man mit Hilfe sogenannter URNs wissenschaftliche Online-Veröffentlichungen zitieren kann, ohne befürchten zu müssen, dass die Quelle bald in den unendlichen Tiefen des Internet verschwindet (vgl. LAWgical-Beitrag zu diesem Problem).
Die URN ist eine Standard-Nummer, die von der Deutschen Bibliothek vergeben wird und durch eine Weiterleitung über den Server der Bibliothek immer zu der richtigen - weil regelmäßig aktualisierten - URL der Quelle führt.

15.01.04

Deutsche bei E-Learning zurückhaltend

Im Vorfeld der 3. Jenaer E-Learning-Tagung (Ankündigung/Programm) hat der Organisator Prof. Bolten auf die geringe Nutzung computergestützter Lernangebote in Deutschland hingewiesen.
Wie heise berichtet stoßen die E-Learning-Angebote trotz ihrer Aktualität und der orts- und zeitunabhängigen Nutzungsmöglichkeit in Deutschland vielfach auf Skepsis, während in Skandinavien diesbezüglich eine große Akzeptanz besteht.

14.01.04

Immanuel-Kant-ABC

2004 ist das "Kant-Jahr", denn am 12. Februar 2004 jährt sich der Todestag des Philosophen zum 200. Mal. Die Online-Ausgabe der Welt veröffentlicht nun eine gleichermaßen lehrreiche wie unterhaltsame Sammlung von Kant-Zitaten (kostenlose Registrierung bzw. Login erforderlich). Vielleicht eignet sich ja das eine oder andere Zitat, um in mündlichen Examensprüfungen Bonuspunkte zu sammeln (vgl. z.B.: "Normen") ... ?

09.01.04

Strafrecht an der Uni SB

Damit sich jede(r), die/der evtl. noch unentschlossen ist, auch ein Bild machen kann, von dem, was auf sie/ihn zukommt, hat Herr Prof. Dr. Jung der Einfachheit halber seine gesamte Vorlesung "Strafrecht I" aus dem WS 02/03 online gestellt (237 S. PDF).

05.01.04

BiTS-Stipendiat an der Harvard University

Thomas Kotulla, Student der Betriebswirtschaftslehre an der Business and Information Technology School (BiTS, dort auch Weiteres) in Iserlohn, wird im kommenden Sommersemester an der Harvard University in Boston studieren. Der 22-Jährige gehört damit zu jenem kleinen Kreis von Bewerbern, den die wohl renommierteste Universität unter rund 20.000 Kandidaten aus aller Welt ausgewählt hat.

03.01.04

Roxin: Vom Beruf des Juristen und vom Studium des Rechts

Jurawelt veröffentlichte bereits kurz vor dem Weihnachtsfest einen sehr lesenswerten Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin zum Thema "Vom Beruf des Juristen und vom Studium des Rechts". Wir bitten um Nachsicht, dass wir ausnahmsweise nicht tagesaktuell über die Veröffentlichung berichten konnten.

22.12.03

Finanzielle Lage der Hochschulen

Der DFG-Präsident fordert in der heutigen WELT die Abschaffung des HRG (24 S. PDF) und eine engere Verzahnung von Forschung und Lehre. Zeitgleich legt das Statistische Bundesamt den jährlichen Bericht zur finanziellen Lage der Hochschulen vor (152 S. PDF) und führt den Nachweis, dass die Universitäten 2001 knapp 9% mehr Drittmittel eingenommen haben.

19.12.03

Neuer Präsident für die Bucerius Law School

Nach knapp vierjähriger Amtszeit wird Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hein Kötz im Mai nächsten Jahres planmäßig das Amt des Präsidenten der Bucerius Law School abgeben. Auf der konstituierenden Sitzung des Kuratoriums der Bucerius Law School wurde auf Vorschlag des Hochschulsenats der Hamburger Europarechtler Prof. Dr. Meinhard Hilf zum Nachfolger ernannt. Prof. Kötz hatte seine Amtzeit von vornherein auf die Studiendauer des ersten Jahrgangs beschränkt. Dieser Jahrgang wird im nächsten Jahr das Erste Staatsexamen ablegen.

18.12.03

Studienguthabengesetz von Hessischem Landtag verabschiedet

Nach einer Mitteilung auf hessen.de hat der Landtag heute ein Gesetz verabschiedet, dass die Einführung von Gebühren für Langzeitstudenten ermöglicht. Auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst findet sich dazu auch eine pdf-Datei mit "Behauptungen und Fakten" zum neuen Gesetz.
Die zur Ausführung der Bestimmungen erforderliche Immatrikulationsverordnung, in der auch Ausnahmetatbestände vorgesehen sind, wird in Kürze in Kraft gesetzt werden. Hessen ist dann das achte Bundesland, das von Langzeitstudierenden Gebühren erhebt.

08.12.03

berufsstart.de übernimmt jobfair24

Der Klaus Resch Verlag, Betreiber des Job-Portals berufsstart.de, hat Namen und Technologie der insolventen jobfair24 übernommen, die zu den führenden Anbietern virtueller Kontaktmessen für Studenten, Absolventen und Young Professionals zählt.

Bei den monatlich stattfindenden Messetagen kommen Jobsuchende und Personalverantwortliche in virtuellen 3D Messehallen zusammen und können in Chat-Rooms miteinander kommunizieren. Bis zu 3.700 Besucher informierten sich während eines Messetages in den virtuellen Hallen, derzeit sind 120.000 Studenten- und Absolventenprofile hinterlegt.

Ab sofort führt berufsstart.de das Konzept der virtuellen Kontaktmesse weiter, Interessenten finden die 3D Messehallen unter dem alten Namen "jobfair24". Für das Jahr 2004 sind neun bis zehn Jobmessen geplant, die erste wird im Februar/März 2004 stattfinden.

06.12.03

Studie: Internet taugt nicht als dauerhaftes Archiv

Wie die Netzzeitung berichtet, wurde ein bekanntes Phänomen jetzt auch wissenschaftlich untersucht: das Verschwinden von Websiten und die entsprechende Beeinträchtigung der darauf bezogenen Referenzen in wissenschaftlichen Artikeln.
Ein Forscherteam aus Denver hat für das Magazin «Science» untersucht, wie viele Links in den Artikeln 3, 15 und 27 Monaten nach der Veröffentlichung noch gültig sind, mit dem Ergebniss, dass die Informationen oftmals nicht einmal ein paar Jahre lang erhalten bleiben.
Eine Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen wäre übrigens, Verweise nicht auf die Orginalwebsite zu beziehen, sondern auf das Internet-Archiv, in dem die Informationen dauerhaft bereitgehalten werden und jetzt auch durchsucht werden können.

05.12.03

The Blogbook

"The Blogbook" ist ein amerikanisches "Open Source Projekt" für Blogger im juristischen Bereich. Die Beiträge "... are intended to facilitate discussions around the technical, stylistic and ethical components of legal blogging. "

"CHE-Forschungsranking bildet Realität nur teilweise ab"

Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann hat die Qualität der Hochschulen seines Bundeslandes gegenüber Ergebnissen einer Studie des "Centrums für Hochschulentwicklung (CHE)" der Bertelsmann-Stiftung verteidigt. Das sogenannte "Forschungsranking" verweise niedersächsische Universitäten auf die hinteren Ränge, enthalte allerdings offenkundige Fehler im Datenbestand. "Unsere Hochschulen sind in vielen Bereichen besser, als das CHE-Ranking vermuten lässt", erklärte der Minister.

04.12.03

Beteiligung am Netzwerk Uni-Partners

Die Universität des Saarlandes verstärkt ihre Anstrengungen, ihre Studierenden auch beim Übergang von der Hochschule in den Beruf zu unterstützen, und wird dabei mit dem Netzwerk "Uni-Partners" zusammenarbeiten. Im Rahmen dieser Partnerschaft eröffnet die Universität ihren Studierenden die Möglichkeit, sich mit ihren Bewerberdaten in einem Stellenforum einzubringen, bei dem auf Seiten der potenziellen Arbeitgeber sehr renommierte Unternehmen beteiligt sind.

Zum Netzwerk "Uni-Partners" gehören neben weiteren deutschen Hochschulen und dem Deutschen Hochschulverband auf Unternehmensseite Branchenführer wie AstraZeneca, Bertelsmann, DIE ZEIT, Enterprise, IDS Scheer, L'Oreal, MLP, die Postbank und SAP.

Erstmals über 2 Millionen Studierende an den Hochschulen

Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes haben sich im gerade begonnenen Wintersemester 2003/2004 an den Hochschulen in Deutschland fast 2,026 Mill. Studierende eingeschrieben, so viele wie nie zuvor. Gegenüber dem Vorjahr (1,939 Mill. Studierende) waren dies fast 87.000 Studierende mehr (+ 4,5%). Damit sind nun erstmals mehr als 2 Mio. Studierende in Deutschland immatrikuliert.

26.11.03

Gesetz zur Reform der Juristenausbildung im hessischen Landtag

Nach einem Bericht von beck unter Berufung auf eine Mitteilung des hessischen Justizministeriums, wurde heute ein Entwurf zum "Gesetz zur Umsetzung der Reform der Juristenausbildung" in den hessischen Landtag eingebracht. Durch dieses Gesetz sollen die bundesrechtlichen Vorgaben zur Juristenausbildungsreform erfüllt werden.

20.11.03

Humboldt und Viadrina gründen Governance School

Wer modernes Regieren und Verwalten lernen will, muss nicht mehr nach Boston, London oder Paris ausweichen: Die Humboldt-Universität zu Berlin und die Europa Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) gründen gemeinsam als deutsche Governance School die Humboldt Viadrina School of Governance. Mehr in der heutigen Pressemitteilung.

Universitätsprofessor kann Stellenausschreibung nicht verhindern

Ein Universitätsprofessor kann im Klagewege nicht mit Erfolg gegen eine Stellenaufstockung und eine geplante Stellenausschreibung vorgehen. Dies ist einem Urteil (Pressemitteilung) des VG Trier vom 11.11.2003 zu entnehmen.

14.11.03

Medizinexamen via E-Mail

In einer Testphase des Instituts für Rechtsmedizin geht die Berliner Medizinische Fakultät Charité neue Wege der Prüfungen: Die Prüfung in dem Fach Rechtsmedizin findet via E-Mail statt. Für jede Frage ist eine Minute lang Zeit, nach 20 Minuten ist die Prüfung erledigt und jeder Student erfährt sofort, ob er die Prüfung bestanden hat oder nicht. Für die erfolgreich bestandene Prüfung kann das Zeugnis sofort ausgedruckt werden.

11.11.03

Welche Universität bietet die besten Chancen? (Ranking 2003)

Die Studie "Vom Studenten zum Unternehmer: Welche Universität bietet die besten Chancen?" (2 S. PDF/PM), die durch den Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Universität Regensburg von Prof. Dr. Jürgen Schmude und Dipl.-Geogr. Stefan Übelacker erstellt wurde, bewertet Präsenz, Vermittlung und Umsetzung der Entrepreneurship-Thematik an deutschen Universitäten und ermittelt auf diese Weise indirekt die Zugangsmöglichkeiten für Studierende zur beruflichen Selbständigkeit.

01.11.03

Aussagekraft von Examensnoten

Bereits Ende Juli veröffentlichte das BMJ die Ausbildungsstatistiken über die juristischen Staatsexamina (9 S. PDF - das JIPS berichtete). Die Jurawelt-Redaktion nimmt die Veröffentlichung nun zum Anlass, sich kritisch zu "Examensnoten und deren Aussagekraft" zu äußern. Dabei sollte zumindest der abschließende Satz zu denken geben: "Auch die Wahl des Ausbildungsortes ist eine Frage der Intelligenz!"

30.10.03

Good Morning, Bremen!

Spitzenforschung, Studenten aus aller Welt – die private "International University Bremen" brummt. Doch zum Wachsen fehlt das Geld. Ein Artikel aus der ZEIT.

17.10.03

Schlechte Noten für Uni-Websites

Ein eher vernichtendes Urteil stellt eine Studie des ProfNet Institut für Internet-Marketing den Web-Auftritten deutscher Universitäten aus. "Die Hochschulen entwickeln sich nicht weiter - zumindest im Internet", sagte Uwe Kamenz, wissenschaftlicher Direktor von ProfNet. Demnach hätten die Hochschulen in der Untersuchung, in der das Layout, das Handling, der Inhalt und die Interaktivität untersucht worden sind, mit 46 von möglichen 100 Punkten das identische Ergebnis wie vor fünf Jahren erzielt.

Demgegenüber seien (zumindest in Österreich) "Universitäten der Motor von Innovationen und wachsendem Gewicht der Grundlagenforschung", so Georg Winckler, Rektor der Universität Wien, anlässlich des heute in der Wiener Albertina stattfindenden Symposiums "Geistiges Eigentum".

16.10.03

Online-Stipendien

Online-Stipendien, teilweise hochkarätige wie Telekom, McKinsey oder auch der Holtzbrinck-Verlag, sind bei eFellows zu finden. Überdurchschnittlich begabte, wirtschaftlich interessierte, hoch motivierte und engagierte Studenten vom Erstsemester bis zum Doktoranden können sich dafür bewerben und von Vorteilen wie Gratisrecherche in über 700 Datenbanken, Mentorenprogramm, Praktika-Angeboten und exklusiven Workshops profitieren.

13.10.03

Aufbaustudiengang - einmalig in Europa

Das Anforderungsprofil eines jungen Juristen, der seine beruflichen Ziele bei einer der führenden, weltweit beratenden Anwaltssozietäten oder einem international operierenden Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstitut realisieren möchte, umfasst neben hervorragenden Examensergebnissen vor allem ein ausgeprägtes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge. Obligatorisch für Berufseinsteiger sind weiterhin gute Englischkenntnisse.

Das ILF - eine rechtlich selbständige Stiftung der Goethe Universität Frankfurt a. M. - trägt mit seinem einjährigen interdisziplinären Aufbaustudiengang für Studenten mit rechts- oder wirtschaftswissenschaftlichem Abschluss den angesprochenen Anliegen der wirtschaftsrechtlichen Praxis in vollem Umfang Rechnung. Die Inhalte des Masterprogramms werden ausschließlich in englischer Sprache von Universitätsprofessoren, namhaften Vertretern der Bankpraxis sowie von Rechtsanwälten führender Anwaltssozietäten vermittelt. Das Studium schließt mit dem Master of Law (LL.M. Finance) ab.

Der vom ILF angebotene Studiengang ist in Europa einmalig. Er ist auf die Bereiche Unternehmensfinanzierung, Gesellschafts-, Kapitalmarkt- und Bankrecht fokussiert. Zu dem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm, aus dem die Studenten auswählen können, gehören insbesondere die Fächer Corporate Finance, Corporate Law, Capital Market and Securities Law und Law of Central Banks.

09.10.03

Virtueller Lernort Uni Bremen

Nach erfolgreichem Probelauf geht mit Beginn des Wintersemesters der virtuelle Lernbereich "AULIS - Lehren und Lernen online" an der Hochschule Bremen als Angebot für alle Fachbereiche in den Regelbetrieb. Damit übernimmt die Hochschule Bremen im kleinsten Bundesland die Vorreiterrolle. "Augmented Learning in Internet based Systems" (kurz: AULIS) ist als Arbeitsplattform angelegt, auf der Materialien und Kooperationsangebote für internetbasierte Studienanteile angeboten werden.

Frankfurter Vorlesungsverzeichnisse digitalisiert

Die Universität Frankfurt hat alle ihre Vorlesungs- und Personalverzeichnisse ab dem Jahr 1902 digitalisiert. Die Dateien liegen im PDF-Format vor und sind kostenlos über http://www.uni-frankfurt.de/uniarchiv/vorlesungsverzeichnisse.html abrufbar.

Euromaster akkreditiert

Der Masterstudiengang Europastudien der HWP ist vom Akkreditierungsinstitut ACQUIN ohne Auflagen akkreditiert worden. Das Gutachten von ACQUIN lobt besonders: "dass [der Studiengang] seine besonderen Stärken und seine Exzellenz aus einer ausgeprägten Internationalität und Interdisziplinarität unter deutlicher Akzentuierung der sozialen Integrationsprozesse im Zuge der europäischen Integration hat."

08.10.03

Studium in Australien

Wer sich für ein (Zusatz-)Studium "Down Under" interessiert, ist beim "Institut Ranke-Heinemann" bestens aufgehoben. Derzeit werden an zahlreichen deutschen Universitäten sog. "Australien-Sprechstunden" abgehalten; mittels einer Online-Datenbank können alle Hochschulen "auf dem 5. Kontinent" gezielt durchsucht werden.

01.10.03

Bucerius Law School verleiht erste Bachelor-Abschlüsse

Drei Jahre nach ihrer Gründung verleiht die Bucerius Law School am heutigen Mittwoch in der Handelskammer Hamburg die ersten LL.B.-Abschlüsse. 87 Studierenden wird im Rahmen einer Akademischen Feier das LL.B-Zeugnis und die Urkunde überreicht.

Die Note des LL.B. der Bucerius Law School setzt sich aus den gesamten Leistungen der Studierenden in dem dreijährigen Studium zusammen. Dabei bedient sich die Hochschule des "European Credit Transfer System (ECTS)", um eine internationale Vergleichbarkeit der Studienleistungen sicherzustellen. Neben den juristischen Fächern fließen auch die Leistungen im Sprachen- und Wirtschaftsbereich sowie im Studium generale ein. Dem LL.B. - einem Novum im juristischen Studium - folgt das hochschuleigene Vorbereitungsprogramm auf das Erste Staatsexamen, das die Studierenden im Sommer 2004 absolvieren werden.

29.09.03

MBA-Angebote in D, CH und A

Einen Überblick über MBA-Programme ("Master of Business Administration") erhalten Interessierte auf den Seiten des MBA-Infos sowie der FIBAA.

Übrigens: Nach der PM des BFH vom 03.01.2003 sind Aufwendungen für ein berufsbegleitendes erstmaliges Hochschulstudium und für eine Umschulungsmaßnahme als Werbungskosten abziehbar (Änderung der Rechtsprechung).