Nachdem wir vor ein paar Monaten erfahren mussten, dass sich der Datenhunger der US-amerikanischen Geheimdienste auch auf
sämtliche internationalen Überweisungen erstreckt, warnt der Bundesdatenschutzbeauftragte nun davor, dass sich der Zugriff der Schnüffler von CIA & Co. demnächst auch auf nationale Überweisungen erstrecken könnte.
In einem
Interview beim SWR warnte Peter Schaar vor den möglichen Folgen der geplanten
EU-Richtlinie über Zahlungsdienste, durch die der einheitliche europäische Zahlungsverkehrsraum
SEPA (Single Euro Payments Area) verwirklicht werden soll.
Durch SEPA soll bei Überweisungen, Lastschriften u.ä. in der EU künftig kein Unterschied mehr zwischen inländischen Transaktionen und solchen zwischen den EU-Staaten bestehen. Dadurch sollen die Laufzeiten verkürzt und die ärgerlichen Gebühren gesenkt werden.
Die EU plant allerdings, für die Umsetzung auf die Infrastruktur von
SWIFT zurückzugreifen, um hierdurch die Kosten für den Aufbau eines eigenen Transaktionsnetzwerks zu sparen. Hierdurch besteht nach Ansicht Schaars die Gefahr, dass nun auch nationale Transaktionen dem Zugriff der US-Behörden unterliegen und möglicherweise nicht nur zur Terrorabwehr, sondern auch zur Wirtschaftsspionage genutzt werden.
Kommentare
Mo, 08.02.2010 10:41
Ich habe manchmal das Gefü hl, dass bei der Telekom d ie linke Hand nicht weiß, was die rechte macht. Als ich im ver [...]
Mi, 20.01.2010 19:47
tja die lady versuchts hal t immer wieder.aber sie ka nn mir gerne 3000 euro sch icken,dann bin ich alle so rgen los u [...]
So, 17.01.2010 18:38
Die Mitarbeiter der Europä ischen EDV-Akademie des Re chts, arbeiten eng mit Exp erten der Landesmedienanst alt, des s [...]
So, 17.01.2010 18:21
Danke für den Hinweis. Ich hätte mir gewünscht, dass die Botschaft verstanden und der Faden aufgegriffen wird. Übr [...]
So, 17.01.2010 18:13
Eine interessante Idee, da s mit dem Vertrag. Ob sich davon ein Gericht überzeu gen wird lassen, bliebe ab zuwarten. [...]