
Ralf Zosel, Community-Manager des Beck-Verlages stellte die neuesten Aktivitäten des Beck-Verlages auf dem Sektor "Web 2.0" vor. Bisher habe das Internet dem Juristen als Recherchemedium und Informationsmedium gedient. Diesem Nutzungsprofil entsprechend habe Beck bisher schon kostenlose und kostenpflichtige Dienste, den Beck-Shop sowie einen Stellenmarkt im Netz angeboten. Der Unterschied zwischen diesen Web 1.0-Diensten und dem Web 2.0 sei, dass jedermann Informationen einstellen könne, nicht nur wie bisher die Fachautoren.
Seit etwas über einem Jahr betreibe Beck jetzt das Beck-Blog. In diesen Blog schreiben mehrere Experten, allerdings ohne zwischengeschaltetes Lektorat. Insofern handele es sich um ein "echtes" Blog. Es bestehe eine registrierungsfreie Kommentarmöglichkeit. Ansonsten biete das Blog, das unter WordPress läuft, die üblichen Features wie z.B. auch einen RSS-Feed.
Nachdem das Beck-Blog am 7.12.2007 mit 4 Rechtsgebieten und 11 Experten gestartet sei, würden inzwischen 18 Experten regelmäßig über 9 Rechtsgebiete bloggen.
Neben den Beck-Blog existiere noch ein Verlagsblog, in dem neben Zosel noch zwei weitere Beck-Mitarbeiter aus ihrer täglichen Arbeit berichten.
Obwohl diese Dienste kostenfrei angeboten würden, brächten sie doch allen Beteiligten einen Nutzen:
Der Nutzer erhalte aktuelle Informationen, persönliche Einblicke, Tipps aus erster Hand, Feedback-Möglichkeiten, und natürlich habe das Blog auch einen gewissen Unterhaltungswert. Der Autor gewinne die Möglichkeit zur Verbreitung seiner Meinung, er erhalte ein unmittelbares Feedback, Online Reputation und die Blogbeiträge ermöglichten ein Informationsmanagement eigener Beiträge. Der Verlag ziehe zwar keinen unmittelbaren finanziellen Nutzen, gewinne aber Erfahrung im Web2.0 und erlange Online-Reputation. Zudem generiere das Angebot Traffic, der sich evtl. zu einem späteren Zeitpunkt werblich nutzen lasse.
Größtes Problem sei bisher der SPAM in den Kommentaren gewesen, der sich nicht vollständig automatisch entfernen lasse. Beck habe aber bewusst auf eine Registrierungspflicht verzichtet, um die Zugangshürden gering zu halten. Für die Zukunft sei geplant, weitere Rechtsgebiete zu ergänzen.
Zum Abschluss gab Zosel einen knappen Überblick über die juristische Blogosphäre und stellte kurz die Möglichkeiten von Videoplattformen und Twitter vor.
Nachtrag: Ralf Zosel hat inwzischen seine Präsentationsfolien sowie einen Audio-Mitschnitt seines Vortrages zu seinem "Slidecast" verbunden und
auf dem Beck-Blog veröffentlicht.
Kommentare
Mo, 08.02.2010 10:41
Ich habe manchmal das Gefü hl, dass bei der Telekom d ie linke Hand nicht weiß, was die rechte macht. Als ich im ver [...]
Mi, 20.01.2010 19:47
tja die lady versuchts hal t immer wieder.aber sie ka nn mir gerne 3000 euro sch icken,dann bin ich alle so rgen los u [...]
So, 17.01.2010 18:38
Die Mitarbeiter der Europä ischen EDV-Akademie des Re chts, arbeiten eng mit Exp erten der Landesmedienanst alt, des s [...]
So, 17.01.2010 18:21
Danke für den Hinweis. Ich hätte mir gewünscht, dass die Botschaft verstanden und der Faden aufgegriffen wird. Übr [...]
So, 17.01.2010 18:13
Eine interessante Idee, da s mit dem Vertrag. Ob sich davon ein Gericht überzeu gen wird lassen, bliebe ab zuwarten. [...]