Mittwoch, 17. Dezember 2008
Neulich hatte ich Gelegenheit, bei einer Fortbildungsveranstaltung für Bibliothekare in die Runde zu fragen, wer schon einmal in Wikipedia recherchiert hat. Alle der wohl über 50 Teilnehmer hoben die Hand. Und wer hat schon einmal in Wikipedia editiert? Es waren zwei.
Mit 4 % waren die aktiven Wikipedianer in dieser Gruppe weit überrepräsentiert verglichen mit der gesamten Netzgemeinde. In der deutschen Wikipedia gab es in den vergangenen 30 Tagen 24.650 aktive Nutzer. Im gleichen Zeitraum wurden 41.349.180 Seiten abgerufen - pro Tag! Das sind über 1,2 Milliarde Seitenabrufe im Monat. Auf ca. 50.000 abgerufene Seiten kommt also 1 aktiver Nutzer. Selbst ein so gigantisches Projekt wie Wikipedia animiert nur einen winzig kleinen Bruchteil der Nutzer, auch einmal den Bearbeiten-Button anzuklicken.
In anderen Wikis ist die Quote der aktiven Nutzer sehr viel besser. Im JuraWiki z. B. haben wir über 100.000 Seitenzugriffe im Monat und mit etwas gutem Willen grob geschätzt 50 Personen, die im gleichen Zeitraum inhaltlich zum Projekt beitragen. D. h. auf 2.000 abgerufene Seiten kommt 1 aktiver Nutzer. So gesehen sind die JuraWiki-Nutzer 25 Mal so aktiv wie die Wikipedia-Nutzer. Dass Wikipedia dennoch erkennbar dynamischer wächst liegt einfach daran, dass praktisch jeder Internetnutzer Wikipedia regelmäßig besucht.
Je spezieller ein Wiki ist, desto mehr leidet es unter der Passivität der Nutzer. Diese Erfahrung machen gerade auch die Betreiber von Telemedicus mit ihrem TMG-Wiki (siehe hierzu schon LAWgical vom 04.11.08).
Wie ist eigentlich zu erklären, dass die allermeisten Internetnutzer zwar dankbar Inhalte konsummieren, die andere ins Netz gestellt haben, sich selbst aber nicht daran beteiligen - selbst wenn das so einfach ist wie im Wiki, wo man sich nicht einmal registrieren muss und mit nur zwei Mausklicks jede Seite editieren kann?
Meine Umfragen bei diversen Veranstaltungen zum Thema Web 2.0 in jüngster Zeit haben ergeben, dass nur ganz wenige Nutzer sich überhaupt Gedanken machen, wie die Inhalte in Wikipedia zustande kommen. Kaum jemand hat schon einmal auf den Reiter "Versionen/Autoren" geklickt, um nachzuprüfen, woher der Inhalt einer Seite stammt. Man verlässt sich mehrheitlich blind darauf, dass das schon stimmen wird, was da steht. Nur eine kleine Minderheit beteiligt sich an der vielbeschworenen Kontrolle der Inhalte.
Der Konsum von Web 2.0-Inhalten ist inzwischen im Mainstream angekommen. Wenn sich jetzt noch das Mitmach-Web wirklich durchsetzt, stehen aufregende Zeiten bevor.
siehe auch Wer macht mit beim Web 2.0? - Nachtrag
Donnerstag, 18. September 2008
Wie auch in den vergangenen Jahren hat der Datenbankanbieter juris auch im Jahr 2008 wieder zum "get together" am Vorabend des EDV-Gerichtstages eingeladen. Die bedingt durch die hohe Teilnehmerzahl drangvolle Enge hat der guten Atmosphäre keinen Abbruch getan. Es wurde in lockerer Runde diskutiert und philosophiert - wie gewohnt untermalt von Live-Musik. Vielen Dank an juris für den gelungenen Abend.
Am Rande der Verantstalung tagte auch die Jury zur Prämierung des BestenFreienJuristischenInternetprojekts2008. Die Preisverleihung findet am heutigen Donnerstag im Rahmen des Gesprächskreises Freie Juristische Internetprojekte statt.
Montag, 29. Oktober 2007
Der Termin für das erste JuraWiki-Moot Court in Second Life steht: Das virtuelle Gericht verhandelt am 4 November um 21 Uhr. Verhandlungsort ist der JuraWiki-Gerichtssal in Second Life. Interessierte Zuschauer mit SL-Account begeben sich am besten direkt in den JuraWikiBau und nehmen den Teleport zum Gericht.
Da wir mit interessiertem Publikum rechnen, haben wir uns entschieden, in der ersten Veranstaltung dieser Art eine Strafsache zu verhandeln, da es der Mündlichkeitsgrundsatz im Strafverfahren für den Zuschauer leichter zu verfolgen ist, ohne sich vorher in die Akten einlesen zu müssen.
Gegenstand des Verfahrens ist ein Verkehrsunfall, wie er auch im realen Leben hätte passieren können. Ein unheilvolles Zusammentreffen eines alkoholisierten Busfahrers und eines Fußgängers an einer Kreuzung...
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Im Raum stehen also eine Straßenverkehrsgefährdung sowie eine Körperverletzung - die Frage, ob es sich hierbei um Vorsatz oder Fahrlässigkeit gehandelt hat, wird wohl einen Schwerpunkt des Verfahrens bilden. Wer will, kann hier schon vorab einen Blick auf die Anklageschrift werfen.
Neben dem Spaßfaktor der Veranstaltung hat dieses Experiment übrigens auch den Zweck zu testen, inwieweit sich 3D-Plattformen wie Second Life für ähnliche Planspiele im Rahmen der juristischen Ausbildung nutzen lassen.
Vorab schon mal Vielen Dank an die beiden bloggenden SL-Residents Bernd Celt, SL-Dozent und Nuschi Martynov, virtueller Reisebusunternehmer, die als Geschädigter und Angeklagter an diesem Experiment mitwirken - und in ihren Blogs natürlich etwas parteiische Versionen des Unfallhergangs verbreiten. 
Update: Inzwischen hat der Geschädigte, der auch als Nebenkläger auftreten wird, einen eigenen Anwalt engagiert.
Sonntag, 14. Oktober 2007
  Neben den SecondLifeRecht FAQ hat die JuraWiki-Gruppe noch ein weiteres Experiment in Second Life gestartet: Wir möchten einmal ausprobieren, ein Moot Court in Second Life abzuhalten. Die JuraWiki-Gruppe nennt seit ein paar Tagen einen zünftig aussehenden Gerichtssaal ihr Eigen; die passenden Räumlichkeiten sind also vorhanden. An dieser Stelle ein Dankeschön an Bernd Celt und Funaria Moose, die uns erlaubt haben, das Gericht über dem Gelände des Deutschen Tutorials in Second Life aufzustellen.
Wir werden demnächst einen kleinen Strafrechtsfall verhandeln und möchten gerne interessierte Leser einladen, an der Veranstaltung mitzuwirken. Einen Angeklagten haben wir schon; wir suchen aber noch einen Richter, einen Staatsanwalt, einen Verteidiger ein paar Zeugen, ggf. ein oder zwei Sachverständige - und natürlich jede Menge "Öffentlichkeit" für die Zuschauerränge. Falls jemand Interesse hat, aktiv mitzuwirken, kann sich gerne hier in den Kommentaren eintragen oder "inworld" eine IM an Carina Raymaker schicken.
 Richter und Anwälte sollten Juristen sein (gerne auch fortgeschrittene Studierende oder Referendare o.ä.), die übrigen Rollen unterliegen keiner Zulassungsbeschränkung. Zuschauer sind natürlich auch ohne vorherige Anmeldung willkommen. Die Termine werden in Absprache mit den Teilnehmern festgelegt.
Teilnahmevoraussetzungen: ein Account in Second Life und ein Headset, da die Verhandlung über Voice-Chat durchgeführt werden wird.
Das LAWgical wird natürlich über den weiteren Verlauf des Experiments berichten.
 Das JuraWiki unternimmt seit einiger Zeit Experimente in Second Life. Eines der Ergebnisse ist eine FAQ zum Second Life Recht, die jetzt offiziell eingeweiht wurde.
Wie bei vielen neuen Technologien sahen wir uns bei der virtuellen Plattform Second Life mit einer Fülle und vor allem einer großen Bandbreite an juristischen Fragen konfrontiert. Das Spektrum reicht von Urheber- und Markenrechtsverletzungen über Fragen der Zulässigkeit des (inzwischen verbotenen) Casinobetriebs und der Vorgänge im virtuellen Rotlichtmillieu bis hin zur Bewertung virtueller Handelsvorgänge und Arbeitsverhältnisse.
 Besonders interessant ist dabei zu beobachten, dass die Perspektive aus der virtuellen Welt auf den ersten Blick zu großer rechtlicher Unsicherheit führt. Hier gilt es zunächst den Blickwinkel gerade zu rücken und sich klar zu machen, dass z. B. ein Stück Land in Second Life mit einem echten Grundstück - jedenfalls was die anzuwendenden rechtlichen Regelungen betrifft - nicht viel gemein hat. Insbesondere existieren in Second Life keine nationalen Grenzen, was die Ermittlung des anwendbaren Rechts nicht gerade einfach macht.
Die FAQ sind entstanden in Rahmen der Mitwirkung an dem Buch "Second Life, Leben, Lieben, Geld verdienen"; sie sollen jetzt weiter ausgebaut werden. Die Fragen werden im JuraWiki gesammelt und bearbeitet auf der Seite http://www.jurawiki.de/SecondLifeRecht
Parallel dazu können die Fragen und Antworten natürlich auch in Second Life eingesehen werden. Im JuraWikiBau in Second Life gibt es dazu ein FAQ-Regal mit virtuellen Büchern, die die Texte beinhalten. Einige der Regalböden sind noch etwas leer. Vielleicht möchte ja noch jemand mithelfen, sie aufzufüllen.
Dienstag, 1. Mai 2007
Nachdem das JuraWiki kürzlich die ersten WikiTreffen im SecondLife abgehalten hat, richtet sich unser Augenmerk verstärkt auf die rechtlichen Aspekte des zweiten Lebens. Erstaunlich ist, dass diese virtuelle Welt bisher keinen Rechtsrahmen zu haben scheint. So scheint es keine Verfassung oder eine Regierung zu geben. Die "Residents", wie die SecondLife-Nutzer im Linden-Jargon heißen, sind nicht durch ein Parlament repräsentiert. Ist SecondLife wirklich ein rechtsfreier Raum, in dem Anarchie herrscht?
In gewisser Weise herrschen die Landbesitzer uneingeschränkt über ihr Land. Sie entscheiden nach eigenem Ermessen, wer es betreten darf und welche Funktionen dort von den ausgeführt werden dürfen. Linden Labs wiederum verwaltet die Welt nach eigenen Vorgaben, die in den Community Standards (in Anlehnung an die 10 Gebote oft auch als "Big Six" bezeichnet) niedergelegt sind. Eine Beteiligung des "Volkes" an der Regierung von SecondLife ist aber bisher nicht vorgesehen. Anliegen der virtuellen Bevölkerung werden bisher eher als Serviceanfragen behandelt. Auf den ersten Blick erscheint dies auch nicht abwegig; schließlich ist Linden Labs ein Unternehmen, das die Dienstleistung der Zurverfügungstellung von SecondLife gegen eine Nutzungsgebühr erbringt.
Heute scheint sich aber ein kleiner Volksaufstand in der Community zu regen. So haben binnen 5 Tagen bereits über 1.600 "Residents", einen offenen Brief unterzeichnet, in dem Linden Labs aufgefordert werden, bestimmten technischen Unzulänglichkeiten des Systems eine höhere Priorität einzuräumen. Auf den ersten Blick erscheinen 1.600 Unterschriften wenig - aber wenn man bedenkt, dass täglich nur ca. 30.000 Einwohner die Welt tatsächlich bevölkern, ist diese Zahl durchaus beachtlich. Bei Linden Labs scheint man die Angelegenheit immerhin so ernst zu nehmen, dass darüber im firmeneigenen Blog berichtet und eine Antwort sowie eine öffentliche Diskussion in SecondLife angekündigt wurde.
Ist dieser offene Brief nur eine öffentliche Beschwerde verärgerter Kunden - oder kann man das schon als eine Art Volksbegehren, einen Ansatz von echter Basisdemokratie werten?
Mittwoch, 18. April 2007
Der Saarländische Rundfunk will im Aktuellen Bericht einen Beitrag zu Second Life bringen. Stephanie Prochnow vom SR ist auf unser WikiTreffenImSecondLife (siehe schon LAWgical vom 28.03.07) gestoßen und wir haben uns jetzt für den 02.05.07 verabredet. Dann wird das Fernsehen beim WikiTreffen vorbeischauen und wir werden uns vor laufender Kamera in Second Life wikitreffen.
Es sind noch Ideen für das Treffen und für die Sendung gefragt. Die Planung findet im JuraWiki auf der Seite SecondLifeFernsehBericht statt.
Mittwoch, 28. März 2007
Beim nächsten WikiTreffen ist alles anders, nämlich zum einen die Zeit (ausnahmsweise Donnerstag, 29.03.07 ab 20:30 Uhr), vor allem aber der Ort. Diesemal treffen wir uns nämlich "im SecondLife". Jeder, der einen Account für das virtuelle Leben hat oder sich noch einen besorgt, ist herzlich eingeladen. Alles weitere gibt es auf der Seite WikiTreffenImSecondLife im JuraWiki. Ein Thema wird natürlich auch SecondLifeRecht sein.
Sonst treffen sich Wiki-Interessierte "in echt" jeden Mittwoch ab 17:00 Uhr in den Räumen des Instituts für Rechtsinformatik (IfRI) in Saarbrücken. Alles weitere dazu hier.
Freitag, 23. Februar 2007
Zu einer Diskussion über das Urheberrecht "in" Second Life möchte Horst Heberle anregen. In seinem Beitrag von gestern im Weblog "Second Life Talk" macht er sich erste Gedanken dazu. Ich bin gespannt, was unser SL-Anwalt dazu sagt. Wir werden das jedenfalls beim nächsten WikiTreffenImSecondLife thematisieren (siehe dazu schon medien-gerecht).
Nachtrag: Siehe jetzt auch die Seite SecondLifeRecht im JuraWiki.
Mittwoch, 21. Februar 2007
Julia Wehrendt wird beim diesjährigen Internationalen Rechtsinformatik Symposion in Salzburg "Manga im JuraWiki" vorstellen. Ihr Vortrag liegt in der Rechtsvisualisierungssessionen morgen, am Donnerstag, 22.02.07 von 16:00 bis 17:30 Uhr im Hörsaal 212 der Universität Salzburg. Es geht um die Comics, die derzeit im JuraWiki entstehen.
Zu Julia Wehrendt siehe auch schon meinen LAWgical-Beitrag vom 09.01.06. Das komplette Programm zur Tagung gibt es hier.
Freitag, 16. Februar 2007
Google Analytics bringt es an den Tag: Das Interesse an "volkstümlichen Rechtsirrtümern" ist in den letzten Tagen sprunghaft gestiegen. Die Nachfrage nach der Seite "VRI" im JuraWiki mit der Sammlung Volkstümliche Rechtsirrtümer aus der Newsgruppe de.soc.recht.misc ist seit dem 14.02.07 geradezu explodiert. "Lexikon der Rechtsirrtümer" ist zur Zeit das mit Abstand beliebteste Keyword, das Besucher ins JuraWiki schwemmt.
Grund dafür dürfte der Auftritt von Ralf Höcker bei Günther Jauch in stern TV am Mittwoch gewesen sein.
Mehr zur Analyse der Besucherströme auf Webseiten gibt es im JuraWiki auf der Seite "WebControlling".
Sonntag, 11. Februar 2007
Eben bin ich über den Heise-Beitrag " Yahoos kleine Mashup-Revolution" vom 09.02.07 gestolpert. Darin heißt es:
Mit Pipes bietet der Suchmaschinenriese einen Baukasten für Mashup-Anwendungen, der sich vollständig aus dem Browser heraus bedienen lässt.
Ich habe das kurz ausprobiert und muss sagen: Hat was! Den ersten Test habe ich im JuraWiki auf der Seite Pipes dokumentiert.
Nun will ich mir mal in Ruhe anschauen, was man noch alles damit anstellen kann. Und dann interessiert mich, wie das eigentlich in Netvibes funktioniert (siehe schon LAWgical vom 29.11.06) und wie sich das kombinieren lässt.
Montag, 22. Januar 2007
Morgen startet in Nürnberg " Open Source Meets Business - Der Kongress für CIOs, CTOs und IT-Entscheider". Veranstalter ist der Heise Zeitschriften Verlag. Das Programm der vier Tage dauernden Veranstaltung deckt ein sehr breites Spektrum ab. In Richtung Jura gibt es am Freitag zahlreiche Vorträge zu Beispielen aus der öffentlichen Verwaltung.
Auch das JuraWiki hat sich eingeschlichen, und zwar als eines der "Vorzeige-Community-Wikis" auf einem Poster am MoinMoin-Stand. MoinMoin ist die Software, der das JuraWiki seit Jahren seine Existenz verdankt und die - wie ich "zufällig" weiß - auch von einem renommierten juristischen Datenbankanbieter im Intranet, von einem Institut für Rechtsinformatik und von anderen in der Branche tätigen Unternehmen erfolgreich eingesetzt wird.
Ich wünsche allen Teilnehmern und ganz besonders dem MoinMoin-Team viel Erfolg in Nürnberg!
Sonntag, 14. Januar 2007
 Dass ein Wiki bzw. dessen Betreiber eine Abmahnung erhält, kommt gottlob fast nie vor. Das liegt zum einen daran, dass es gerade im Wiki viel einfachere Möglichkeiten gibt, einen unliebsamen Beitrag zu entfernen, indem man nämlich z. B. einfach auf "Editieren" klickt (siehe auch "Alternativen zur Abmahnung" auf der Seite WikiAbmahnung). Zum anderen ist eine Abmahnung nach richtiger Auffassung eigentlich sinnlos und der Abmahnende muss letztlich auch noch die Kosten dafür selbst übernehmen.
Damit sich diese Erkenntnis noch weiter verbreitet, haben wir im JuraWiki die " AktionWikiAbmahnung" gestartet. Wem Wikis am Herzen liegen, der ist eingeladen, sich an der Diskussion auf der Seite WikiAbmahnung zu beteiligen.
Um trotz allem für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, sammeln wir Geld und haben deswegen die Werbung im JuraWiki wieder eingeschaltet. Auch Spenden und Unterstützung jedweder Art sind hoch willkommen.
Alles weitere dazu auf der Seite AktionWikiAbmahnung.
Samstag, 13. Januar 2007
Das JuraWiki gibt es seit dem Jahre 2002. Es umfasst inzwischen rund 4.000 Seiten - mit sehr unterschiedlicher Qualität.
Jetzt habe ich - andere Wikis haben es vorgemacht - die erste QualitätsOffensive ausgerufen:
Wir wollen einzelne Seiten vor allem inhaltlich, aber auch vom Aussehen her und die Struktur insgesamt verbessern. Das JuraWiki soll einladender und übersichtlicher werden. BesondersSchöneSeiten sollen in den Vordergrund gestellt, BesondersVerbesserungswürdigeSeiten sollen verbessert werden.
Die StartSeite wurde bereits umgestaltet und komplett auf mehrspaltiges Layout umgestellt. Es gibt jetzt eine Box mit Links zu besonders schönen Seiten und eine weitere mit Links zu beliebten Einstiegsseiten.
Weitere Maßnahmen sind geplant und teilweise auch schon in Arbeit.
Ziel ist eine "Verdopplung gegenüber 2006", nämlich:
1. Pro Besuch sollen zukünftig im Durchschnitt doppelt so viele Seiten im JuraWiki angesehen werden.
2. Der Anteil derer, die das JuraWiki mehrmals besuchen, soll verdoppelt werden.
3. Doppelt so viele Leute sollen zum aktiven Mitmachen im JuraWiki bewegt werden.
Eine schöne Gelegenheit, um das gerade im Test befindliche WebControlling mit Google Analytics zu testen.
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Kommentare
Mo, 08.02.2010 10:41
Ich habe manchmal das Gefü hl, dass bei der Telekom d ie linke Hand nicht weiß, was die rechte macht. Als ich im ver [...]
Mi, 20.01.2010 19:47
tja die lady versuchts hal t immer wieder.aber sie ka nn mir gerne 3000 euro sch icken,dann bin ich alle so rgen los u [...]
So, 17.01.2010 18:38
Die Mitarbeiter der Europä ischen EDV-Akademie des Re chts, arbeiten eng mit Exp erten der Landesmedienanst alt, des s [...]
So, 17.01.2010 18:21
Danke für den Hinweis. Ich hätte mir gewünscht, dass die Botschaft verstanden und der Faden aufgegriffen wird. Übr [...]
So, 17.01.2010 18:13
Eine interessante Idee, da s mit dem Vertrag. Ob sich davon ein Gericht überzeu gen wird lassen, bliebe ab zuwarten. [...]